Finanzen Markt & Meinungen Startseite

 

Rekordjahr für die ING-DiBa

Frankfurt/Main, 02.03.2007 17:27 Uhr (redaktion)

Ergebnis vor Steuern steigt um 44% auf 387 Millionen Euro
- Kundenzahl klettert auf 6 Millionen
- Retail Balances wachsen um 21% auf 99,1 Milliarden Euro.

Auch im Jahr 2006 konnte die ING-DiBa ihre Wachstumsoffensive erfolgreich fortsetzen. Sowohl bei den Kundeneinlagen als auch in der Baufinanzierung hat sie ihre starke Stellung auf dem deutschen Markt für Privatkunden weiter ausgebaut. Kräftige Zuwächse verzeichnete die Bank im Wertpapiergeschäft. Die ING-DiBa strebt in diesem Geschäftsbereich zudem die Marktführerschaft an.

Dank des guten Geschäftsverlaufs konnte die Bank ihr gutes Vorjahresergebnis nochmals um 44% auf nunmehr 387 Millionen Euro vor Steuern verbessern. Das Zinsergebnis nach Risikovorsorge stieg dabei um 36% auf 866 Millionen Euro und das Provisionsergebnis um 27% auf 65 Millionen Euro. Demgegenüber haben sich die Verwaltungsaufwendungen lediglich um 16% auf 544 Millionen Euro erhöht. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich entsprechend von 59% auf 56%.

Ungeachtet der Wende auf dem Zinsmarkt haben sich die Kundeneinlagen der ING-DiBa von 56,6 Milliarden auf 61,1 Milliarden Euro erhöht. Das Tagesgeldkonto der Bank, das "Extra-Konto", ist nach wie vor gefragt. Als Ergänzung zum "Extra-Konto" wurde 2006 mit großem Erfolg ein neues Festgeldkonto mit einer sechsmonatigen Laufzeit auf den Markt gebracht. Vom 1. März an wird das Festgeld auch mit einer zwölfmonatigen Laufzeit angeboten. Anlagebeträge ab 50.000 Euro werden dann mit 4,0% verzinst.

Ebenfalls weiter zulegen konnte die Bank bei den privaten Immobilienkrediten, nachdem sie hier im Jahr zuvor die Marktführerschaft übernommen hatte. Das Neugeschäft verbesserte sich von 10,2 Milliarden Euro im Vorjahr auf 11,0 Milliarden Euro. Das Bestandsvolumen der Baufinanzierungen wuchs infolgedessen um 59% auf 25,0 Milliarden Euro. Der anhaltende Erfolg in der Baufinanzierung trug entscheidend zum verbesserten Zinsergebnis 2006 bei.

Besonders erfreulich entwickelte sich das dritte große Geschäftsfeld, das Wertpapiergeschäft. Keine andere deutsche Privatkundenbank konnte mit einem schnelleren Zuwachs der Depotzahlen aufwarten (plus 121.000 Depots). Zum Jahresultimo führte die ING-DiBa 579.000 Depots mit einem Depotvolumen von 11,0 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 42% entspricht. Darin enthalten ist ein verwaltetes Fondsvolumen von 4,4 Milliarden Euro, das um 46% gesteigert werden konnte. Als besonders erfolgreich erwies sich die Strategie, Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag zu verkaufen. Inzwischen werden 350 Fonds mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag angeboten. Die höchste Wachstumsrate im Wertpapiergeschäft gab es bei den Orderzahlen. Diese zogen um 66% auf rund 4,5 Millionen an.

Ben Tellings
Ben Tellings

Damit ist für die ING-DiBa auch im Wertpapiergeschäft die Marktführerschaft in greifbare Nähe gerückt. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass unser Wachstum im Brokerage weiter anhalten wird und dass wir schon in absehbarer Zeit in allen relevanten Kenngrößen der größte Broker in Deutschland sein werden", sagt Ben Tellings, Vorstandsvorsitzender der ING-DiBa.

 

» Zur Startseite von Finanzen Markt & Meinungen