Finanzen Markt & Meinungen Startseite

 

Wulf von Schimmelmann geht segeln - er hatte die Börse gestärkt

Bonn, 13.03.2007 18:52 Uhr (FS)

Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann wird von seinem vertraglichen Recht Gebrauch machen und seine Mandate als Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Postbank AG und als Vorstandsmitglied der Deutschen Post AG zum 30. Juni 2007 niederlegen.

Im Jahr 2004 hat Wulf von Schimmelmann den Gang an die Börse gewagt. Der größte IPO nach dem Jahr 2001 war von vielen Hürden geprägt. Die damalige Bundesregierung soll den Verkauf an eine andere Bank forciert haben. Im Gespräch war einer der Konsortialführer- die Deutsche Bank.

Es gibt dahingehend durchaus Parallelen zur Telekom. Auch hier nahm, allerdings die heutige Bundesregierung, Einfluss auf die Entscheidungen im Personalvorstand. Kai Uwe Ricke mußte gehen.

Wulf von Schimmelmann hat von Mai 2004 bis Juni 2004 seine Schlacht an der Börse gewonnen. Mit dem Leittext "Substanz bewegt" haben die Postbank Werbestrategen die Öffentlichkeitsarbeit untermauert.
Die Ziele
- Schaffung von Vertrauen für Börse und Aktien
- Positionierung der Postbank: Qualität und Reichweite
- Nutzung aktueller Kommunikationskanäle (inkl. Internet)
führten letztlich zum nachhaltigen Erfolg.

Man kann durchaus behaupten, das der Börsengang einen Rutsch ausgelöst hat. Durch den gelungenen Börsenstart hat die Wirtschaft nach dem Fiasko des "Neuen Marktes" wieder Mut gefasst. Es folgten zig weitere IPOs ( Börsengänge).

Eventuell hat Wulf von Schimmelmann den Postbank-Dreimaster von 2004, der seinen Weg von Bonn den Rhein hinauf nach Frankfurt/Main während der Aktien-Bewerbung fand irgendwo noch liegen. Wir gönnen es ihm.

 

 

 
Snapshot Postbank Aktie:

postbank_kursverlauf
Kursverlauf Postbank WKN: 800100

 
Quelle: Börse Stuttgart

 

» Zur Startseite von Finanzen Markt & Meinungen