Frankfurt/Main, 20.03.2007 15:09 Uhr (redaktion)
Die Commerzbank hat mit ihrer britischen Tochtergesellschaft Jupiter Asset Management eine Einigung über den Verkauf der Gesellschaft erzielt. Damit setzt die Commerzbank ihre Strategie fort, sich im Asset Management stärker auf ihren Kernmarkt Deutschland zu fokussieren.
Zusammen mit dem amerikanischen Private-Equity- Unternehmen TA Associates werden Topmanager von Jupiter den Asset Manager bis zum Juli 2007 für mehr als 1 Mrd Euro (740 Mio Pfund) komplett übernehmen. Voraussetzung für die Transaktion ist die Zustimmung der Aufsichtsbehörden. Aus dem Verkauf erlöst die Commerzbank einen außerordentlichen Ertrag von circa 300 Mio Euro.
Achim Kassow, im Vorstand der Commerzbank zuständig für Privatkundengeschäft und Asset Management, zeigt sich mit der Transaktion sehr zufrieden. "Wir setzen konsequent unsere Strategie um, uns künftig noch stärker auf unsere Kernmärkte zu konzentrieren. Nach sorgfältiger Prüfung aller Optionen haben wir uns für ein Management Buyout entschieden, weil dieser Weg für alle Beteiligten der beste ist."
Michael A.R. Wilson, Managing Director von TA Associates: "Wir kennen Jupiter seit vielen Jahren als einen der erfolgreichsten Asset Manager in Großbritannien. Wir freuen uns darauf, Edward Bonham Carter und sein Team unterstützen zu können."
Jupiter beschäftigt rund 450 Mitarbeiter und verwaltet aktuell ein Vermögen von 19,2 Mrd Pfund.
Die Commerzbank wurde bei der Transaktion von Goldman Sachs und JPMorgan Cazenove beraten. Das Jupiter Management wurde von Lexicon Partners Limited beraten und TA Associates von UBS Limited.
» Zur Startseite von Finanzen Markt & Meinungen