Finanzen Markt & Meinungen Startseite

 

Europäische Emissionshäuser setzen weiterhin auf den Börsenplatz Stuttgart

Stuttgart, 02.06.2007 10:14 Uhr (redaktion)

Es wurde bereits mit 24 Emittenten Verträge geschlossen. Deutsche Bank und ABN Amro begrüßen neue Holdingstruktur der Gruppe Börse Stuttgart sowie verbesserte Kommunikation.

Die Gruppe Börse Stuttgart, die führende europäische Börsenorganisation im Handel mit verbrieften Derivaten, hat den Dialog mit ihren Emittenten intensiviert. Ergebnis dieser Gespräche sei, so das Unternehmen, dass nun 24 Emissionshäuser für verbriefte Derivate oder über 90 Prozent des an EUWAX gehandelten Volumens in diesen Produkten, die so genannten Emittentenverträge mit der Gruppe Börse Stuttgart unterzeichnet hätten. Mit den noch fehlenden Häusern würden intensive Gespräche geführt, die bald zu einem vertraglichen Abschluss führen sollten, hieß es aus Stuttgart. „Ich wünsche mir, dass die sehr guten Gespräche recht bald auch mit den übrigen Emissionshäusern zu vertraglichen Vereinbarungen führen werden“, sagte Harald Schnabel, Vorstandsvorsitzender der EUWAX AG. „Denn Ziel ist es, gemeinsam mit unseren strategisch wichtigen Partnern, unsere führende Position als die Privatanlegerbörse Europas weiter auszubauen“, so Schnabel.

 
Durch die gerade getroffenen langfristigen vertraglichen Vereinbarungen mit der Deutschen Bank AG und ABN Amro Bank N.V. bekennen sich nun die umsatzstärksten Emittenten auch weiterhin zur führenden Privatanlegerbörse. Zuvor hatten bereits weitere führende europäische Emissionshäuser wie die Commerzbank AG, Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA, Société Générale S.A. und Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Schweiz) AG, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Goldman Sachs & Co oHG, Dresdner Bank AG u.a. (vollständige Liste siehe Anhang) die Emittentenverträge mit der Börse Stuttgart abgeschlossen. Die Verträge der Emissionshäuser mit der Gruppe Börse Stuttgart sind Ergebnis einer Reihe guter und intensiver Gespräche der Vertreter des Börsenplatzes einerseits und der Emittenten andererseits, bei denen sowohl die gemeinsamen Interessen hinsichtlich der Entwicklungsfähigkeit des Marktes für verbriefte Derivate abgestimmt wurden sowie die Dienstleistungsqualität der Gruppe überzeugen konnte.

Positiv hätten die Emittenten dabei die neue Holdingstruktur der Gruppe Börse Stuttgart aufgenommen, bei der sich die gedeihliche Zusammenarbeit zwischen Emittenten und Marktexperten, die sich in den letzten rund zehn Jahren entwickelt habe, auch künftig widerspiegele, hieß es aus den Häusern der Deutschen Bank und ABN Amro unisono. Das Verschlanken der Strukturen und der intensive Austausch mit den Kundengruppen seien positive Aspekte.

„Wir haben aus den Versäumnissen der vergangenen Monate gelernt und wieder den intensiven Austausch mit unseren wichtigen Partnern gesucht, der uns in der Vergangenheit so erfolgreich gemacht hat“, sagte Harald Schnabel. Zuletzt sei es in der Kommunikation der Gruppe und den Emissionshäusern zu Irritationen gekommen, bei dem sich die Emittenten zu spät informiert sahen.

Emittenten die Veträge abgeschlossen haben
Emittenten die Veträge abgeschlossen haben

 

» Zur Startseite von Finanzen Markt & Meinungen