Finanzen Markt & Meinungen Startseite

 

Aachener S-UBG-Gruppe mit Rekordbilanz 2006

Aachen, 05.07.2007 09:32 Uhr (redaktion)

Das beste Ergebnis seit Bestehen präsentierte die S-UBG-Gruppe auf der ihrer Bilanzpressekonferenz am 26.Juni 2007 in Mönchengladbach: Im Geschäftsjahr 2006 steigerte die Private Equity-Ge­sellschaft der Sparkassen-Finanz-Gruppe ihren Jahresüberschuss um 250 Prozent von 2,4 Mio. EUR (2005) auf 8,4 Mio. EUR.

Die S-UBG schüttet einen Gewinnanteil in Höhe von 9 Prozent sowie einen Bonus von 3 Prozent an ihre Aktionäre aus. Das abgelaufene Jahr war stark durch Beteiligungsverkäufe (Exits) geprägt. „Für 2007 stehen die Zeichen nun eindeutig auf ‚Investieren’, unsere Liquidität ist hoch“, sagte Horst Gier, Vorstandsmitglied der S-UBG-Gruppe.

Insgesamt investierte die S-UBG-Gruppe im abgelaufenen Jahr 2,6 Mio. EUR und damit 0,5 Mio. EUR weniger als im Vorjahr. Damit waren zum 31.12.2006 noch 35,8 Mio. EUR (38,9 Mio. EUR) in Portfoliounternehmen gebunden, die Anzahl der Beteiligungen verringerte sich von 34 auf 33. Nach Segmenten betrachtet entfielen 2,5 Mio. EUR auf mittelständische Beteiligungen (Fonds: S-UBG AG) und 0,1 Mio. EUR auf Venture Capital-Investitionen (Fonds: S-VC GmbH). Der Bereich Venture Capital wies 2006 mit 41 Tsd. EUR erstmals ein knapp positives Ergebnis aus: „Nach wie vor bleibt dieses Segment aber problematisch“, erklärt Gier. „Die steuerlich-rechtlichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung junger Unternehmen in Deutschland sind schwierig, so dass Investoren bei der Frühphasenfinanzierung einen langen Atem brauchen.“

Zwei neue Beteiligungen bereits vereinbart

Für 2006 blickt die S-UBG auf zwei Neuinvestitionen (Großhandelsunternehmen aus Aachen, VoTech Filter GmbH aus Heinsberg), vier Folgeinvestitionen in bestehende Beteiligungen, zwei Beteiligungsabgänge (Exits) und vier Teilverkäufe zurück. Darüber hinaus war die Anbahnung weiterer Neuinvestitionen, wie auch 2005, ein wichtiger Teil der Unternehmenstätigkeit. „Die Erfolge realisieren wir nun in 2007“, so Harald Heidemann, Vorstandsmitglied der S-UBG-Gruppe. „Die Beteiligungsgespräche bei zwei potenziellen Beteiligungen sind bereits weit fortgeschritten und können in Kürze bekannt gegeben werden. Weitere zwei bis drei zeichnen sich noch für dieses Jahr ab.“

Mit Seed-Fonds ins neue Jahr 2007

Im Mai präsentierte die S-UBG zusammen mit der NRW.BANK und der Sparkasse Aachen einen Seed-Fonds für die Region Aachen. Der Fonds mit einem Volumen von 8,5 Mio. EUR vervollständigt die Beteiligungspalette der Gesellschaft und ermöglicht nun auch die Finanzierung junger, technologieorientierter Unternehmen in der Gründungsphase. Die Nachfrage seit Auflegung ist positiv, für 2007 zeichnen sich etwa fünf Beteiligungen ab.

Über die S-UBG:

Die S-UBG AG wurde von den Sparkassen der Wirtschaftsregion Aachen (Aachen, Euskirchen, Dü­ren, Heinsberg) 1988 gegründet. Seit Januar 1998 gehören außerdem die Sparkasse Krefeld sowie die Stadtsparkasse Mönchengladbach dem Gesellschafterkreis an. In ihrem Geschäftsgebiet ist die S-UBG mit ihren beiden Fonds für Mittelstand und Technologie der führende Partner in Sachen Ei­genkapital sowohl für etablierte Unternehmen wie für junge, technologieorientierte Unternehmen. Seit 2007 werden auch technologieorientierte Unternehmen in der Gründungsphase mit dem Seed-Fonds für die Region Aachen GmbH & Co. KG finanziert. Grundsätzlich agiert die Gesellschaft bei all ihren Investitionen als Minderheitsgesellschafter.

Derzeit ist die S-UBG AG an 33 Unternehmen beteiligt. Dazu gehören u. a. die Dr. Babor GmbH & Co. KG und die börsennotierte Paion AG in Aachen, die ZenTec Automotive GmbH und die KSK Industrielackierungen GmbH & Co. KG in Geilenkirchen sowie die Lumino GmbH in Krefeld. Alle Beteiligungen laufen zeitlich unbegrenzt und ohne Exitdruck.

www.s-ubg.de

 

» Zur Startseite von Finanzen Markt & Meinungen