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Regierung erwägt Verbesserungen für Private-Equity-Branche

Berlin, 09.07.2007 09:41 Uhr (redaktion)

Das Bundesfinanzministerium erwägt, eine kürzlich beschlossene und für Finanzinvestoren nachteilige Steuerregel wieder aufzuheben.

Der für Finanzmärkte zuständige Abteilungsleiter Jörg Asmussen sagte der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe) mit Blick auf die Vorschrift, die zu empfindlichen finanziellen Einbußen für die Beteiligungsbranche (Private-Equity) geführt hätte: "Wir denken daran, das zurückzunehmen." Eine Entscheidung werde innerhalb der Beratungen über das geplante Private-Equity Gesetz getroffen.

Fällt die Regelung, nimmt die Politik der Branche eine große Sorge. Nach einem Schreiben des Finanzministeriums von Ende Mai soll ab 2008 auf Beratungsleistungen, die die Beteiligungsgesellschaften ihren Kapitalgebern in Rechnung stellen, Umsatzsteuer fällig werden. Diese so genannte Management Fee beträgt gewöhnlich zwischen einem und fünf Prozent der Einlage der Investoren. Wird darauf die Umsatzsteuer fällig, würde sie auf einen Schlag um 19 Prozent teurer. Weil diese Summe angesichts des scharfen internationalen Wettbewerbs nur schwer auf die Investoren umgelegt werden kann, müssten sie die Private-Equity-Gesellschaften teilweise oder gar ganz übernehmen.

 

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