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Börse Stuttgart legt im Oktober um 60 Prozent zu

Stuttgart, 01.11.2007 17:07 Uhr (redaktion)

Die Handelsvolumina der Börse Stuttgart übertraf im Oktober erneut die Vorjahresumsätze um über 60 Prozent. Insgesamt betrug der Monatsumsatz 16,6 Milliarden Euro.

Damit erzielte die Börse auch eine Steigerung des Umsatzes von rund 18 Prozent gegenüber dem September 2007 (14 Mrd. Euro). Das Umsatzplus ist im Oktober in nahezu allen Wertpapiergattungen erreicht worden. Mit dem guten Ergebnis konnte die Börse Stuttgart auch wieder ihren Marktanteil am Gesamtmarkt in Derivaten von 68 Prozent (Januar 2007) auf mittlerweile 75 Prozent steigern. Das kräftigste prozentuale Wachstum verzeichnete der Anleihenhandel mit 144 Prozent (2,8 Mrd. Euro) gegenüber dem Vorjahresmonat (1,2 Mrd. Euro).

Das auch im Oktober anhaltende Wachstum an der Börse Stuttgart ist Ergebnis der weiterhin steigenden Privatanlegeraktivitäten in allen Wertpapiergattungen. „Insbesondere die volatilen Finanzmärkte und die Verunsicherung der Anleger bezüglich der weiteren Marktentwicklung führten zu steigenden Handelsaktivitäten über alle Asset-Klassen hinweg.“, so Oliver Hans, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Börse bereits nach nur zehn Handelsmonaten schon deutlich über dem Vorjahr liegt und erstmals in der Geschichte der Börse über 155 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres umgesetzt hat.“

In der Anlageklasse der verbrieften Derivate registrierte die Börse mit einem Umsatz von 12,3 Milliarden Euro einen Zuwachs von 60 Prozent gegenüber dem Oktober 2006 (7,8 Mrd. Euro). Im Vergleich zum Vormonat legte der Derivatumsatz um 27 Prozent zu. Innerhalb der Gruppe der verbrieften Derivate verzeichneten die Hebelprodukte im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Zuwachs von rund 80 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Dabei haben die Optionsscheine mit rund 90 Prozent den höchsten Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet. Gegenüber September 2007 legten sie um 24 Prozent zu. Die Anlageprodukte registrierten mit über fünf Milliarden Euro Umsatz im Oktober eine Steigerung von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Auch die Anlageklasse Anleihenhandel hat sich im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat mit einem Umsatz von 2,8 Milliarden Euro mehr als verdoppelt (ein Plus von rund 144 Prozent). Die Handelsvolumina der Bundesanleihen (1 Milliarde Euro) konnten sich dabei im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar verdreifachen (plus 229 Prozent). Hier machen sich vor allem gestiegene Handelsaktivitäten von privaten und institutionellen Anlegern bemerkbar.

 

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