Berlin, 15.01.2008 12:46 Uhr (reuters)
Der Rentenexperte der Unionsfraktion, Peter Weiß, hat Nachbesserungen bei der staatlich geförderten Riester-Rente gefordert.
In der "Financial Times Deutschland" vom Dienstag schlug der CDU-Poliktiker vor, die private und betriebliche Altersvorsorge nur zu 50 Prozent mit der Grundsicherung für Rentner zu verrechnen. Als Ziel gab er aus: "Wer eine private Altersvorsorge aufbaut, hat im Alter immer mehr als die Grundsicherung." Andernfalls seien Niedrigverdiener versucht, keine private Vorsorge zu treffen und sich allein auf den Staat zu verlassen.
Nach geltender Regelung wird die Riester-Rente auf die soziale Grundsicherung im Alter angerechnet, was Bürger mit niedrigen gesetzlichen Renten trifft. Die Sozialverbände hatten daher eine Korrektur gefordert, was von den Arbeitgebern abgelehnt wurde. Signifikant höhere Kosten für den Staat durch die teilweise Freistellung der Riester-Rente erwartet Weiß nicht. "Wir schützen uns ja so davor, dass Geringverdiener die Hände in den Schoß legen", sagte er.
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