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Update Börsengang: Visa reife Leistung beim IPO - mehr als 30 Prozent plus

Frankfurt/Main, 25.02.2008 16:37 Uhr (redaktion)

Der weltgrößte Kreditkarten-Anbieter Visa hat am Mittwoch Wirtschaftsgeschichte geschrieben.

19.03.2008
Das Unternehmen legte den größten Börsengang in den USA aller Zeiten aufs Parkett und nahm mit seinem IPO an der Wall Street knapp 18 Milliarden Dollar ein. Die Visa-Aktie eröffnete an ihrem ersten Handelstag bei 59,50 Dollar und lag damit 35 Prozent über ihrem Ausgabepreis von 44 Dollar. Am Nachmittag notierte sie knapp 34 Prozent im Plus bei 58,90 Dollar.

Visa hatte 406 Millionen Aktien verkauft. Analysten waren zuletzt von einer Spanne zwischen 37 Dollar und 42 Dollar je Anteilsschein ausgegangen. Je nach Nachfrage will Visa bis zu 40,6 Millionen weitere Aktien nachschießen, so dass sich das Volumen des Börsengangs auf bis zu 19,7 Milliarden Dollar erhöhen könnte. Einen Großteil der Einnahmen will das Unternehmen nutzen, um Anteilscheine von seinen größten Aktionären zurückzukaufen, darunter JPMorgan, Bank of America, Citigroup und National City Corp.

Bislang führte der Telekomkonzern AT&T mit einem Erlös von 10,6 Milliarden Dollar im Jahr 2000 die Liste der größten US-Börsengänge an. Spitzenreiter weltweit ist die chinesische Bank ICBC mit ihrem Doppel-IPO in Hongkong und Shanghai im Jahr 2006, der ihr 22 Milliarden Dollar in die Kassen spülte.

(Quelle: reuters)

19.03.2008
Visa habe 406 Millionen Aktien für den Preis von je 44 Dollar verkauft, sagte ein Mitarbeiter von einer mit dem Börsengang beauftragten Bank am Dienstag. Analysten hatten zuletzt mit einer Spanne zwischen 37 Dollar und 42 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Je nach Nachfrage will Visa bis zu 40,6 Millionen weitere Aktien nachschießen, so dass sich das Volumen des Börsengangs auf bis zu 19,7 Milliarden Dollar erhöhen könnte. Die Aktie wird an der New York Stock Exchange unter dem Kürzel V.N gehandelt.

Bislang führte der Telekomkonzern AT&T mit einem Erlös von 10,6 Milliarden Dollar im Jahr 2000 die Liste der größten US-Börsengänge an. Spitzenreiter weltweit ist die chinesische Bank ICBC mit ihrem Doppel-IPO in Hongkong und Shanghai im Jahr 2006, der ihr 22 Milliarden Dollar in die Kassen spülte.

25.02.2008
Der US-Konzern will 406 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 37 und 42 Dollar an der New York Stock Exchange platzieren, wie das Unternehmen aus San Francisco am Montag mitteilte. Gemäß der Preisspanne rechnet Visa mit Einnahmen zwischen 15 und 17 Milliarden Dollar und würde damit den bislang größten US-Börsengang des Mobilfunkkonzerns AT&T Wireless von 10,6 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2000 übertreffen. Je nach Nachfrage sollten bis zu 40,6 Millionen weiter Aktien angeboten werden, wodurch die Einnahmen auf bis zu 18,8 Milliarden Dollar steigen könnten. Überboten würde Visa lediglich von der chinesischen Bank ICBC. Diese nahm bei ihrem Doppel-IPO in Hongkong und Shanghai im Jahr 2006 22 Milliarden Dollar ein und legte damit den größten Börsengang der Welt hin.

Nach dem erfolgreichen Börsengang des US-Rivalen Mastercard warten Investoren mit Spannung auf Visas IPO. Der Kurs der Mastercard-Aktien hat sich seit ihrem Marktdebüt im Mai 2006 verfünffacht. Doch die Furcht vor einer Rezession in den USA hat die Stimmung an den Börsen in den vergangenen Monaten getrübt und den IPO-Bestrebungen von Unternehmen einen Dämpfer versetzt.

Visa ist derzeit noch im Besitz seiner 13.400 Mitgliedsbanken. Das Unternehmen hatte den Börsengang vor knapp eineinhalb Jahren angekündigt. Damals hieß es, er Konzern wolle den Schritt innerhalb von zwölf bis 18 Monaten wagen. Im September gab die US-Börsenaufsicht grundsätzlich grünes Licht. Das künftig an der Börse gehandelte Unternehmen soll die Konzernbereiche in den USA und Kanada sowie das internationale Geschäft umfassen. Die Tochtergesellschaft Visa Europe wird weiterhin Mitgliedsbanken gehören und einen Minderheitsanteil an Visa halten.

reuters

 

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