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Studie:Kassenpatienten warten länger auf Arzttermine als Privatversicherte

Köln, 01.04.2008 11:28 Uhr (redaktion)

Wie der Kölner Stadt Anzeiger in seiner heutigen Ausgabe (01.04.2008) berichtet, erhalten Privatversicherte deutlich schneller Termine als Kassenpatienten. Dieses stellt eine Studie des Instituts für Gesundheitsökonomie der Universität Köln fest.

Laut KStA wurden im Frühjahr 2006 insgesamt 189 niedergelassene Arztpraxen im Raum Köln/Bonn und Leverkusen von wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität kontaktiert. Sie gaben sich entweder als Privatversicherte oder als Kassenpatienten aus.


 

Das Feedback ist eindeutig: Privatpatienten warten im Schnitt 11,9 Werktage auf einen Termin und Kassenpatienten 36,7 Werktage.


 

Den Grund für diesen Unterschied sehen die Fachleute an den deutlich besseren Verdienstmöglichkeiten der niedergelassenen Ärzte bei Privatpatienten. Der Leiter des Instituts Markus Lüngen betont dabei, "das nicht der einzelne Arzt der Bösewicht sei, sondern das das System Fehlanreize liefere“.

So sollen die Honorare gleich gestellt werden; eher auf das Niveau für Abrechnungen bei Privatpatienten und nicht niedriger.

(Quelle: Kölner Stadt Anzeiger)

www.ksta.de

 

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