Xchanging plc veröffentlicht seinen ersten Zwischenbericht des Managements zu den ungeprüften Ergebnissen für das erste
Quartal 2008 (31. März).
Entwicklung der Finanzergebnisse
Der Umsatz im ersten Quartal 2008 stieg um 17 Prozent auf 131 Mio. £
(2007: 112 Mio. £). Es handelte sich dabei fast ausschließlich um organisches
Wachstum, das vor allem im Geschäftsbereich Financial Markets stattfand. Hier fließen
Umsätze der Fondsdepot Bank, der im November 2007 geschlossenen Unternehmenspartnerschaft
mit Allianz Global Investors, in das Ergebnis ein. Das Umsatzwachstum
im ersten Quartal liegt leicht über den Erwartungen des Managements. Dies
ist auf höhere Volumina sowie auf die Auswirkungen des stärkeren Euro zurückzuführen.
Insgesamt steht der Ausblick auf die Finanzergebnisse für das Jahr im Einklang
mit den vorherigen Prognosen.
Übernahme
In Januar 2008 hat Xchanging mit der Übernahme von 100 Prozent der Anteile an dem
in Paris ansässigen Outsourcing-Spezialisten für das Beschaffungswesen
Mercuris SA sein Beschaffungsgeschäft weiter ausgebaut. Mercuris liefert Services für
den Banken- und Versicherungssektor. Der Hauptkunde des Unternehmens, die
Groupe Caisse d’Epargne, plant, seinen Outsourcingvertrag mit Mercuris bis 2011 zu
verlängern. Das verwaltete Beschaffungsvolumen beläuft sich auf einen Gesamtwert
von 1,5 Mrd. € über die Vertragslaufzeit.
Die Akquisition hat relativ geringe Auswirkungen auf die Umsätze, liefert Xchanging
jedoch eine starke Plattform, um den viel versprechenden Wachstumsmarkt in Frankreich
zu bearbeiten. Darüber hinaus stärkt Xchanging damit seine Führungsposition im
europäischen Markt für Procurement Outsourcing.
Änderungen im Board of Directors
Unlängst wurden einige Änderungen im Xchanging Board bekannt gegeben:
- John Robins, derzeitig Chairman und seit 1999 Mitglied des Xchanging Board,
wird auf der Hauptversammlung am 22. Mai 2008 aus dem Board ausscheiden.
Er wird seinen Vorsitz an Nigel Rich, derzeit Deputy Chairman, übergeben. Nigel
Rich bringt umfassende Erfahrung aus verschiedenen Aktiengesellschaften
und auf internationaler Ebene mit.
- John Bramley, seit 1999 Mitglied im Xchanging Board, wird ebenfalls auf der
Hauptversammlung aus dem Board ausscheiden. Er hat in enger Zusammenarbeit
mit David Andrews an der Gründung und Entwicklung von Xchanging
mitgewirkt.
- David Hodgson, seit 2000 Mitglied, wird auf der Hauptversammlung aus dem
Xchanging Board ausscheiden. Damit wird sich die Anzahl der von General
Atlantic nominierten Mitglieder im Board of Directors auf eine Person
reduzieren.
Das Unternehmen wird 2008 die Gelegenheit ergreifen, neue unabhängige Non-
Executive Directors zu bestellen.Ausblick
Der Ausblick für Xchanging ist sehr viel versprechend:
- mittelfristig steigende Chancen im BPO-Markt versprechen nachhaltig hohes
Wachstum;
- die langfristigen Verträge mit Blue Chip-Kunden garantierten auch künftig eine
hohe Planbarkeit im Bereich der Umsatzerlöse (hohe Revenue Visibility);
- Xchanging nimmt eine starke Wettbewerbsposition ein und blickt auf eine Erfolgsgeschichte
als internationales, ausschließlich auf die Abwicklung von Geschäftsprozessen
spezialisierten Unternehmen (BPO);
- es besteht Potenzial für steigende Profitabilität, indem Xchanging seine
Strategie als kostengünstiger Anbieter (“Low Cost Production”) und seine
“Global Balancing”-Strategie, die ausgewogene Verteilung der Kapazitäten
zwischen den verschiedenen internationalen Standorten, weiter umsetzen wird;
- Xchanging verfolgt eine klare Wachstumsstrategie, die auf seiner umfassenden
BPO-Angebotspalette und wertsteigernden Akquisitionen basiert.
David Andrews, CEO von Xchanging, kommentiert: “Wir sind gut in das Jahr gestartet,
und es sieht für Xchanging auch weiterhin erfolgversprechend aus. Aufgrund des
hohen Maßes an Planbarkeit im Bereich der Umsatzerlöse für 2008 aus bestehenden
Verträgen und mit bestehenden Kunden sind wir zuversichtlich, unser schnelles
Wachstum weiter fortzusetzen. Neue BPO-Möglichkeiten im internationalen Markt über
unsere gesamte Angebotspalette hinweg lassen uns zudem optimistisch auf das Jahr
blicken. Sicherlich wird unsere globale Präsenz ein Schlüsselfaktor sein, dass sich
internationale Unternehmen für uns entscheiden, um ihre Backoffice-Funktionen angesichts
des zunehmenden Kostendrucks effizienter zu gestalten.“