Berlin, 23.04.2008 16:24 Uhr (redaktion)
Bei den Vertriebswegen von Investmentfonds dominieren Geldinstitute weiterhin deutlich. Allerdings haben sie im vergangenen Jahr gegenüber 2006 leicht verloren, während Fondsgesellschaften und Direktbanken ihren Vertriebsanteil erhöhen konnten.
Bankberater spielen auch die größte Rolle bei der Informationsbeschaffung vor dem Kauf (73 % - Mehrfachnennungen möglich), gefolgt vom Internet (31 %) und von Fachzeitschriften (30 %).
Die Mehrheit der Investmentfondsbesitzer (58 %) plant, im Jahr 2008 ihre Anlagebeträge beizubehalten, 13 % planen, mehr anzulegen. Etwas mehr als die Hälfte (58 %) der Fondskäufer investiert zudem in Form von Sparplänen. Während 2006 erst 1,6 % der Fondsbesitzer auch Zertifikate im Depot hatten, hat sich dieser Anteil 2007 auf 3,7 % mehr als verdoppelt.
Die Untersuchung zeigt überdies, dass Fondsinvestoren wesentlich mehr Bankverbindungen unterhalten (vier und mehr bei einem Drittel der Befragten) als der Durchschnitt der Bevölkerung (16 % mit vier und mehr Bankverbindungen). Fondsbesitzer sind durchaus entschlussfreudig, wenn es um den Kauf von Altersvorsorgeprodukten geht: Laut aktueller Basisstudie des BVI zum Fondsmarkt tätigen 37 % den Abschluss innerhalb einer Woche. Von den Nichtfondsbesitzern schaffen das nur 23 %.
Seit dem Jahr 2000 ist die Anzahl der Investmentfondsbesitzer in Deutschland um nahezu 50 % auf aktuell rund 16 Mio gestiegen. Bei Anlegern am beliebtesten sind Aktienfonds, die bei 63 % der deutschen Fondsbesitzer im Depot liegen, gefolgt von Mischfonds (33 %) und Rentenfonds (26 %).
(Quelle: Bankenverband)
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