Finanzen Markt & Meinungen Startseite

 

Politik-Umfrage: ARD DeutschlandTREND Mai 2008

Berlin, 02.05.2008 10:48 Uhr (redaktion)

Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre…Infratest dimap stellt jede Woche mindestens 1000 Bundesbürgern die Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?“.

Die aktuelle politische Stimmung ist durch relativ schwache Volksparteien und starke kleine Parteien gekennzeichnet. Wenn bereits am nächsten Sonntag erneut Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU wie im Vormonat auf 37áProzent der Wählerstimmen. Die SPD könnte sich leicht auf 27 Prozent (+1) verbessern, der Abstand zur Union ist mit zehn Punkten weiterhin sehr deutlich. Die drei kleinen Parteien erreichen zur Zeit jeweils einen zweistelligen Stimmenanteil. Während die Linkspartei (12 Prozent) und die FDP konstant bleiben, verlieren die Grünen leicht und liegen wie die Liberalen bei 10 Prozent. Alle anderen Parteien kämen zusammen genommen auf 4 Prozent der Stimmen.

Sonntagsfrage vom 01.05.2008
Infratest dimap: Sonntagsfrage vom 01.05.2008

Kanzlerpräferenz: Angela Merkel weiter klar im Vorteil
In der Gunst der Bundesbürger liegt die Amtsinhaberin weiterhin klar vorne û unabhängig davon, welche Kandidatenkonstellation seitens der SPD zum Tragen käme. Bei einer Entscheidung zwischen Angela Merkel und dem SPD-Vorsitzenden Kurt Beck würden 68 Prozent die derzeitige Kanzlerin vorziehen, 14 Prozent den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten. Im Vergleich zum April baut Merkel ihren Vorsprung gegenüber Beck von 50 auf nunmehr 54 Punkte aus. Die Regierungschefin weiß dabei nicht nur das eigene Lager praktisch geschlossen hinter sich, sie hat mit 58 Prozent (+3) auch eine gewachsene Zahl von SPD-Anhängern auf ihrer Seite.

Sonntagsfrage Kanzler
DeutschlandTrend: Direkte Kanzlerwahl

Politikerzufriedenheit: Merkel und Steinmeier vorne
Deutschlands beliebteste Politikerin ist weiterhin Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mit ihrer politischen Arbeit sind in diesem Monat 68 Prozent der Deutschen zufrieden. Im Vergleich zum Vormonat ist dies ein Minus von 3 Prozentpunkten. Dadurch schrumpft der Abstand auf Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der mit 66 Prozent (-1 Punkt) wohlwollenden Urteilen auf Platz zwei der Beliebtheitsrangliste steht. Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck hingegen findet nur noch bei 23 Prozent der Wahlberechtigten ein positives Echo û die Zustimmung für den Pfälzer sinkt damit auf einen neuerlichen Rekordtiefstand.

DeutschlandTrend: Politikerzufriedenheit
DeutschlandTrend: Politikerzufriedenheit

Nach dem Spitzenduo folgt SPD-Finanzminister Peer Steinbrück, der mehr als die Hälfte der Deutschen (53 Prozent, +1) von sich überzeugen kann. Im Mittelfeld rangiert Horst Seehofer (45 Prozent) nur knapp vor der Grünen-Fraktionschefin Renate Künast (44áProzent, +2) und Innenminister Wolfgang Schäuble (41 Prozent, -2). Mit etwas Abstand folgen der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle (37áProzent,á-2) sowie der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (35áProzent, -2). Mit Arbeitsminister Olaf Scholz äußern sich 28 Prozent zufrieden. Am unteren Ende rangiert der rheinland-pfälzische Ministerpräsident nur drei Punkte vor Oskar Lafontaine, der von lediglich 20 Prozent positiv beurteilt wird. Sowohl Beck als auch Lafontaine ziehen so viele kritische Stimmen auf sich wie kein anderer der in diesem Monat abgefragten Politiker.

(Quelle: Infratest dimap ARD DeutschlandTrend vom Mai 2008)

 

» Zur Startseite von Finanzen Markt & Meinungen