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WETTBEWERB Die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands sind gekürt

Rheinland, 30.05.2008 16:47 Uhr (redaktion)

Die Gesamtsieger des Unternehmenswettbewerbs „Erfolgsfaktor Familie 2008“ stehen fest: Die hochrangig besetzte Jury entschied sich für die Fraport AG (Großunternehmen), die Bau-Fritz GmbH (Mittlere Unternehmen) und die Promeos GmbH (Kleine Unternehmen).

Am 29. Mai zeichnete Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen die Gewinner des Unternehmenswettbewerbs „Erfolgsfaktor Familie 2008“ in Berlin aus. Über 500 Unternehmen und Institutionen hatten sich beteiligt. Zu den Laudatoren gehörten unter anderem der Präsident des Zentralverbandes des deutschen Handwerks, Otto Kentzler, und der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer.

In ihrer Festrede lobte die Ministerin die kreativen und innovativen Angebote der Teilnehmer: „Der Wettbewerb zeigt, dass Unternehmen aller Größen und Branchen ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen können. Die Gewinner sind Trendsetter für die gesamte deutsche Wirtschaft.“

Fraport AG
Als Betreiber des Flughafens Frankfurt am Main, sorgt Fraport dafür, dass die Airlines aus aller Welt planmäßig abheben. Auch in Sachen Familienfreundlichkeit bewegt sich das Unternehmen auf höchstem Niveau. Bereits seit 1987 können die Beschäftigten flexible Arbeitszeiten in Anspruch nehmen. Wer seine Präferenzen rechtzeitig mitteilt, kann sich seinen eigenen Wunschdienstplan zusammenstellen. Auch die betriebliche Kinderbetreuung lässt keine Wünsche offen: Neben der Fraport-eigenen Kita „Kinder-Arche“ gibt es eine Notfallbetreuung im „Fluggi-Land“, wo die Mitarbeiterkinder im Alter von ein bis zwölf Jahren von 6 bis 22 Uhr betreut werden – an 365 Tagen im Jahr. Ergänzt werden diese familienfreundlichen Maßnahmen durch diverse Angebote für Elternzeitler wie die einmal im Jahr stattfindende „Schnupperwoche“, in der die Beschäftigten in Elternzeit mit wichtigen Informationen vertraut gemacht werden und konkret planen, wie es nach der Rückkehr weitergeht.
www.fraport.de

Bau-Fritz GmbH
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat bei dem 112-jährigen Handwerksunternehmen aus dem Unterallgäu Tradition. Der Sonntag ist seit 1963 Familientag, denn seitdem gilt das firmeninterne Arbeitsverbot. Vor über 20 Jahren führte Bau-Fritz ein Job-Sharing-Modell ein, bei dem sich zwei Beschäftigte einen Arbeitsplatz teilen können. Und als unterstützende Maßnahme für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit gibt es seit Februar 2006 eine eigene Kindertagesstätte. Für die Belegschaft ist das Betreuungsangebot kostenfrei – dafür arbeiten alle Beschäftigten am Weltkindertag eine Stunde umsonst.
www.baufritz.de

Promeos GmbH
Was sich sonst nur Großunternehmen leisten, ist für den Hersteller von Spezialbrennern selbsterverständlich: Obwohl das Unternehmen nur 30 Beschäftigte hat, gibt es eine eigene Familienbeauftragte. Sie informiert und berät die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise zum Thema Teilzeitmodelle, die das Unternehmen seinen Beschäftigten seit Gründung im Jahr 2003 anbietet. Dass Nachwuchs vom Unternehmen begrüßt wird, zeigen die beiden Geschäftsführer, die selbst Väter sind, indem sie für jedes neugeborene Promeos-Kind ein Jahr lang Windelgeld zahlen.
www.promeos.com

 

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