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Transrapid-Technologie soll nun doch verkauft werden

Frankfurt/Main, 19.08.2008 09:34 Uhr (redaktion)

Vor Wochen noch dementiert: ThyssenKrupp will einem Zeitungsbericht zufolge im Oktober Gespräche über einen möglichen Verkauf der Magnetbahn-Technologie mit China beginnen.

Geplant sei eine Paketlösung, berichtete die Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) am Montag vorab. So solle mit der chinesischen Zentralregierung eine Verlängerung der Transrapid-Strecke in Shanghai besiegelt werden und zugleich die Schwebetechnik abgegeben werden.

Eine Sprecherin von ThyssenKrupp Technologies wollte sich zu dem Bericht nicht konkret äußern. "Es gibt keinen neuen Kenntnisstand", sagte sie lediglich. Zuletzt hatten ThyssenKrupp und der Siemens-Konzern, der an dem Bau des Magnetschwebezugs beteiligt ist, bekräftigt, an der Transrapid-Technologie festzuhalten.

Bislang ist der Magnetschwebezug nur in Shanghai im kommerziellen Einsatz und verbindet dort den internationalen Flughafen mit dem 30 Kilometer entfernten Geschäftsviertel Pudong. Die amtliche chinesische Zeitung "Shanghai Securities News" hatte berichtet, die Transrapid-Strecke in Shanghai solle um fast 200 Kilometer verlängert werden. Das Projekt solle in den kommenden Jahren gestartet werden und werde Shanghai mit der Touristenstadt Hangzhou in der Provinz Zhejiang verbinden.

(Thomson Reuters)
(Foto: pixelio;BMGV)

 

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