Boulogne-Billancourt, 10.09.2008 09:26 Uhr (redaktion)
Davon sollen 4900 Arbeitsplätze in Frankreich wegfallen, 1100 in anderen europäischen Ländern, teilte der Konzern am Dienstag mit.
Derzeit beschäftigt Europas sechstgrößter Autobauer weltweit rund 134.000 Menschen. Trotz des schwierigen Marktumfeldes hält Renault aber an seiner Gewinnmarge von sechs Prozent für 2009 fest. Für 2008 hatte der Konzern im Juli einen Gewinnspanne von 4,5 Prozent angegeben.
Der Aktienkurs des Unternehmens schloss am Dienstag 0,4 Prozent im Minus, nachdem die Anteilsscheine in diesem Jahr bereits 42,8 Prozent ihres Wertes verloren haben. Die Gewerkschaft CGT rief zu einem eintägigen Warnstreik am Donnerstag auf, um gegen die Stellenstreichungen zu protestieren.
Im Juli hatte Renault bereits seine Absatzprognose für das kommende Jahr unter anderem wegen schwacher Verkaufszahlen in Europa gesenkt. Der Autobauer reduzierte seine Erwartungen für 2009 um 300.000 Fahrzeuge auf drei Millionen Stück.
(Thomson Reuters)
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