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Kieler Lindenau-Werft droht die Zahlungsunfähigkeit

Kiel, 21.09.2008 15:42 Uhr (redaktion)

Grund seien Probleme bei der Zwischenfinanzierung eines laufenden Auftrages für einen neuen Tanker. Bis Montag liefen noch Verhandlungen der Werft mit den Banken, dem Wirtschaftsministerium, Industriepartnern und Kunden (NDR).

Die Situation ist dem Bericht zufolge mehr als schwierig: Die Auftragsbücher sind voll, doch die Liquidität wird von Werftchef Dirk Lindenau selbst als dramatisch beschrieben. Zwölf Millionen Euro habe die Werft schon vorfinanziert, letztlich fehlten noch Barmittel in Höhe von neun Millionen bis zur Ablieferung. Trotz monatelanger Verhandlungen kämen von den Banken nur immer neue Auflagen, aber keine verbindliche Zusage. Ohne die könne aber auch die erhoffte Landesbürgschaft nicht kommen. "Ich hoffe, dass es Herrn Lindenau gelingen wird, übers Wochenende doch noch einen Investor zu finden, so dass wir das Schlimmste hier abwenden können", sagte Wirtschaftsminister Werner Marnette am Freitag der NDR 1 Welle Nord.

 

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