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Hapag-Lloyd-Mitarbeiter gegen Verkauf an Neptune Orient Lines

Hamburg, 25.09.2008 10:05 Uhr (redaktion)

Wie der NDR berichtet, haben Mitarbeiter am Mittwoch weltweit gegen einen möglichen Verkauf des Unternehmens an den Konkurrenten Neptune Orient Lines (NOL) aus Singapur protestiert.

In Hamburg versammelten sich nach Angaben der Gewerkschaft ver.di rund 500 Mitarbeiter in der Hafencity. Motto der Protestaktion: "Es ist fünf vor zwölf!". Viele Schiffe im Hamburger Hafen ließen pünktlich um 11.55 Uhr solidarisch Sirenen und Signale ertönen. "Wir nutzen die letzte Chance vor dem Abgabetermin der Gebote", sagte der Hapag-Lloyd-Betriebsratvorsitzende Uwe Klein. Der "Ausverkauf des maritimen Know-hows nach Asien" dürfe nicht zugelassen werden.

Der TUI-Konzern will sich auf Druck aus Aktionärskreisen von der erfolgreichen Container-Reederei trennen. Trotz der Vorbehalte in Hamburg bei Gewerkschaften und Politik will die NOL für Hapag-Lloyd bieten. Die Frist läuft Ende dieser Woche aus. Um die Reederei bemüht sich neben dem Unternehmen aus Singapur auch eine Gruppe Hamburger Investoren um den Transportunternehmer Klaus-Michael Kühne.

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Quelle: NDR

 

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