München, 26.09.2008 18:44 Uhr (redaktion)
Ministerpräsident Günther Beckstein lässt bereits offen, ob er bei einem schlechterem Ergebnis als 50 Prozent plus im Amt bleiben will.
"Im Moment überlege ich nur, wie kriege ich die 50 plus X. Alternativen gibt es nicht", sagte der Regierungschef am Freitag im ZDF. Er konzentriere sich ganz auf dieses Ziel. Auch CSU-Chef Erwin Huber zeigte sich zuversichtlich, dass seine Partei die seit mehr als 45 Jahren dauernde Alleinregierung fortsetzen könne.
Der CSU droht am Sonntag erstmals seit 1962 der Verlust der Alleinherrschaft im Freistaat. In vier der fünf jüngsten Umfragen liegt die CSU zwischen 47 und 49 Prozent und bliebe damit zwar klar stärkste Partei vor SPD und Grünen. Sollte aber die Linke neben FDP und Freien Wählern als sechste Partei den Sprung in den Landtag schaffen, müsste die CSU mit 47 Prozent voraussichtlich eine Koalition eingehen. 2003 hatte die CSU unter Edmund Stoiber noch ein Traumergebnis von 60,7 Prozent geholt.
(ThomsonReuters)
(Foto: CSU)
» Zur Startseite von Finanzen Markt & Meinungen