München, 26.09.2008 12:35 Uhr (redaktion)
Ab Oktober ist es wieder soweit. Die IHKs in Bayern starten zusammen mit ihren Partnern des Ausbildungspaktes die Nachvermittlungsaktionen.
An rund 50 Terminen in ganz Bayern werden die Ausbildungsexperten der IHKs, der Handwerkskammern und der Agenturen für Arbeit, allen Jugendlichen, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, konkrete Angebote unterbreiten. Jeder Jugendliche, der bei der Agentur gemeldet ist, wird persönlich zu diesen Terminen eingeladen.
„Diese Chance sollte sich kein Jugendlicher entgehen lassen, der wirklich an einer Berufsausbildung interessiert ist, und bis jetzt noch keinen Vertrag unterschrieben hat“, sagt Erich Greipl, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, BIHK. Im vergangenen Jahr hatte die Agentur für Arbeit 2.300 Jugendliche eingeladen, doch nur gut die Hälfte von ihnen war zu diesem Termin erschienen. Sie konnten unter 5.700 offenen Stellen wählen. Zusätzlich waren noch mehr als 3.000 Angebote für eine Einstiegsqualifizierung frei.
In diesem Jahr ist die Qual der Wahl für die künftigen Auszubildenden noch größer. Nie zuvor haben so viele IHK-Betriebe ausgebildet wie in diesem Jahr. Ihre Anzahl ist in den vergangenen zehn Jahren um über 40 Prozent auf rund 35.000 gestiegen. Die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsplätze in IHK-Berufen ist nach dem Rekord im vergangenen Jahr im August 2008 noch einmal um über acht Prozent auf gut 50.000 angewachsen. „In fast allen Branchen und Berufen sind noch Ausbildungsplätze frei, die die Unternehmen noch in diesem Jahr besetzen wollen“, so Greipl. Die Nachvermittlungsaktion sei deshalb ein absoluter „Pflichttermin“.
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