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Daten von Anzeigenkunden des Axel Springer Verlages waren öffentlich zugänglich

Hamburg, 19.10.2008 09:44 Uhr (redaktion)

Laut einem NDR Bericht, seien sensible persönliche Daten von Anzeigenkunden des Medienkonzerns Axel Springer ungewollt an die Öffentlichkeit gelangt.

Wie "Der Spiegel" berichtet, waren seit dem 1. September wochenlang Kundendatensätze der Hamburger Anzeigenblatt-Tochter WBV Wochenblatt Verlag über das Internet abrufbar.

Springer-Sprecherin Edda Fels bedauerte am Sonnabend den Vorfall. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass die Datenpanne bei einer Tochterfirma aufgetreten sei. Die Kunden der Springer-Blätter seien somit "in keiner Weise betroffen". Jetzt werde umgehend geprüft, wie die Anzeigenkunden der Wochenblätter über das inzwischen gestopfte Datenleck informiert werden könnten. Zudem überlege der Verlag, wie Hilfe angeboten werden könne - zum Beispiel eine neue Telefonnummer.

Der Springer-Datenschutzbeauftragte informierte die Hamburger Datenschutzaufsicht dem Bericht zufolge kurz nach dem ersten Hinweis auf das Leck. Es sei "bedauerlich, dass so ein Programmierfehler durch unsere Qualitätskontrolle gelaufen ist", hieß es laut "Spiegel" in einem Schreiben an die Aufsicht vom 8. Oktober.

(Quelle: NDR)
(Foto: pixelio;angelsami)

 

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