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Commerzbank nimmt Geld vom Sonderfonds zur Finanzmarktstabilisierung

Berlin/Frankfurt am Main, 03.11.2008 08:44 Uhr (redaktion)

Die Commerzbank nutzt das von der Deutschen Bundesregierung zur Stabilisierung des Finanzmarktes ins Leben gerufene Programm zur Stärkung ihrer Kapitalbasis. Darauf hat sich die Bank mit dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) verständigt.

Der Fonds wird der Commerzbank eine stille Einlage in Höhe von 8,2 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Sie wird zu 100% auf das Kernkapital angerechnet. Darüber hinaus räumt der SoFFin der Commerzbank-Gruppe als Option eine Garantie für Schuldverschreibungen über 15 Milliarden Euro ein.

Die Commerzbank hat mit der SoFFin einen Rahmen über die Besicherung von Schuldverschreibungen der Commerzbank-Gruppe von bis zu 15 Milliarden Euro vereinbart. Die von dem SoFFin garantierten Verbindlichkeiten dürfen eine Laufzeit von maximal 36 Monate haben. Die Garantien laufen längstens bis Ende 2012. Die Commerzbank zahlt für die Garantieübernahme einen marktüblichen Preis.

Die Vereinbarung mit dem SoFFin sieht außerdem vor, dass die Commerzbank in den Jahren 2009 und 2010 keine Dividende ausschüttet. Die jährlichen Festbezüge der Vorstandsmitglieder liegen derzeit bei 480.000 Euro und damit unter der von der SoFFin gesetzten Obergrenze in Höhe von 500.000 Euro. Die Gesamtbezüge des Vorstandssprechers werden auf 500.000 Euro begrenzt. Bonifikationen werden für 2008 und 2009 nicht gewährt.

(Quelle: Commerzbank)

 

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