Frankfurt/Main, 11.11.2008 08:26 Uhr (redaktion)
Die Ausweitung der Kapitalmarktkrise hat das Ergebnis der Dresdner Bank in den ersten neun Monaten 2008 belastet. So fielen aus Handels-aktivitäten Wertkorrekturen in Höhe von 2,1 Mrd. Euro an.
Darüber hinaus war eine Risikovorsorge von 226 Mio. Euro erforderlich. Dadurch sank das Operative Ergebnis auf minus 1,7 Mrd. Euro. Bereinigt um die Effekte aus der Finanzmarktkrise erzielte die Dresdner Bank im laufenden Geschäft in den ersten drei Quartalen 2008 ein positives Operatives Ergebnis in Höhe von rund 600 Mio. Euro.
Besonders im Handelsergebnis wirkten sich die Belastungen aus der Finanzmarktkrise aus. Es ging in den ersten drei Quartalen 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Mrd. Euro auf minus 1,5 Mrd. Euro zurück. Vor allem Wertberichtigungen auf Collateralised Debt Obligations (CDOs) und US-Residential-Mortgage-Backed-Securities (US-RMBS), aber auch Belastungen im Zusammenhang mit Monolinern waren für den Rückgang verantwortlich.
Das gesunde Kerngeschäft der Dresdner Bank zeigt sich im Zins-überschuss, der sowohl im Privat- und Firmenkundengeschäft als auch im Investmentbanking gesteigert werden konnte. Für den Dresdner-Bank-Konzern insgesamt stellte sich der Zinsüberschuss per Ende September 2008 auf rund 2 Mrd. Euro.
Unter dem Strich weist die Bank ein negatives Ergebnis von 2,4 Mrd. Euro aus nach einem Plus von 858 Mio. Euro vor Jahresfrist. Aus der Reklassifizierung von Anlagen ergab sich ein positiver Effekt auf das Ergebnis im Umfang von 415 Mio. Euro.
» Zur Startseite von Finanzen Markt & Meinungen