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HSH-Nordbank greift auf 30 Milliarden aus Rettungspaket zurück

Hannover, 23.11.2008 12:18 Uhr (redaktion)

Darauf hätten sich Vertreter des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) und der HSH Nordbank geeinigt, teilte die Bank am Freitagabend mit. Die HSH Nordbank kann auf staatliche Liquiditätsgarantien in Höhe von bis zu 30 Milliarden Euro zurückgreifen.

Neben Kapitalzufuhr von innen und von außen komme der Abbau von Aktiva in Betracht. "Wir arbeiten an einem Bündel von konkreten Maßnahmen, mit denen wir die zukunftsfähige Strategie der HSH Nordbank vorantreiben werden", sagte Nonnenmacher. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Wolfgang Peiner, lobte den Schulterschluss aller Anteilseigner. Er zeige die Geschlossenheit und Konsequenz, "mit der sie die Basis für den künftigen Erfolg der Bank schaffen".

Seit Jahresbeginn war die HSH Nordbank immer tiefer in den Strudel der internationalen Finanzkrise geraten. Für die ersten neun Monate 2008 mussten Abschreibungen von 1,3 Milliarden Euro vorgenommen werden, der Verlust betrug 360 Millionen Euro. Am 10. November hatte Vorstandschef Hans Berger seinen Rücktritt erklärt, Nonnenmacher wurde zu seinem Nachfolger berufen.

(Quelle: NDR)

 

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