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Geschäftsklima in NRW laut NRW.BANK.ifo-Index deutlich eingetrübt

Düsseldorf, 01.12.2008 09:06 Uhr (redaktion)

Das ifo Geschäftsklima in der gewerblichen Wirtschaft Nordrhein-Westfalens hat sich im November stark abgekühlt. Auch Personalabbau nicht mehr in weiter Ferne.

Nach den Ergebnissen des ifo Konjunkturtests beurteilten die Firmen ihre aktuelle Lage wesentlich ungünstiger als im Oktober. Auch hinsichtlich der für die nächsten sechs Monate erwarteten Entwicklung äußerten sie sich noch skeptischer als zuletzt.

Im verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima im Berichtsmonat spürbar eingetrübt. Erstmals seit Oktober 2005 stuften die Industriefirmen ihre gegenwärtige Geschäftssituation wieder als eher schlecht ein. Der seit fünf Monaten zu beobachtende Pessimismus in Bezug auf die weitere Entwicklung hat im November nochmals zugenommen. Auch ihre Exportaussichten bewerteten die Firmen noch ungünstiger als zuletzt. Den Plänen zufolge ist bereits in nächster Zukunft mit einem gewissen Personalabbau zu rechnen.

Auch im Bauhauptgewerbe war das Geschäftsklima schlechter als im Vormonat. Während die aktuelle Lage ungünstiger beurteilt wurde, hat die Skepsis im Hinblick auf den weiteren Geschäftsverlauf etwas nachgelassen.

Im Einzelhandel hat sich der Klimaindikator im November ebenfalls weiter eingetrübt. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Situation etwas ungünstiger als im Oktober und ihre Zukunftsperspektiven schätzten sie erheblich pessimistischer ein. Ähnliches galt für den Großhandel: Die gegenwärtige Lage wurde wesentlich schlechter eingestuft als in den vorangegangenen Monaten und in ihren Geschäftserwartungen äußerten sich die Firmen sehr skeptisch.

(Quelle: Land NRW)

 

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