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Bund dreht Fördertopf für Energieberatung speziell für den Mittelstand auf

Berlin, 02.12.2008 14:48 Uhr (redaktion)

Der am 28.11.08 vom Deutschen Bundestag beschlossene Bundeshaushalt 2009 sieht eine deutliche Aufstockung der BMWi-Fördermittel für Energieberatung vor. Profitieren werden davon Hausbesitzer und andere private Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen.

Die deutliche Erhöhung der Mittel, von denen 15 Mio. Euro aus Erlösen aus der Veräußerung von Zertifikaten im Rahmen des Emissionshandels gegenfinanziert werden, soll insbesondere zur Stärkung der folgenden Programme verwendet werden:

Seit 30 Jahren fördert das Bundeswirtschaftsministerium die Energieberatung der Verbraucherzentralen in mittlerweile über 450 Beratungsstellen. Gegen einen Kostenbeitrag von nur 5 Euro werden jährlich ca. 80.000 Verbraucherinnen und Verbraucher umfassend zum Thema Energiesparen beraten. Vor kurzem ist die Beratung auch um die Themen Strompreise und Anbieterwechsel erweitert worden. Immer mehr private Verbraucher interessieren sich für das Thema Energiesparen und damit verbundene Kostensenkungen, weshalb für die nächsten Jahre mit einer deutlich stärkeren Nachfrage nach Beratungen gerechnet werden kann. Die Energieberatung soll daher mit erweiterter Kapazität in mehr Beratungsstützpunkten angeboten werden.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Programms:
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

Mit dem Programm "Vor-Ort-Beratung in Wohngebäuden" fördert das Bundeswirtschaftsministerium mit bis zu 50 Prozent eine umfassende Energieberatung von Hausbesitzern. Dabei werden konkrete Vorschläge für energieeinsparende Maßnahmen gemacht, die auch Aussagen zu deren Wirtschaftlichkeit beinhalten. Bereits im Mai dieses Jahres wurden die Zuschüsse deutlich erhöht und die Förderung um Stromberatung und Thermografiegutachten erweitert. Dadurch konnten deutlich mehr Hauseigentümer motiviert werden, vor größeren energetischen Sanierungen das Beratungsangebot wahrzunehmen und auf diese Weise die Qualität und damit Wirksamkeit der Sanierung zu erhöhen und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Seit Mai sind die Antragszahlen auf ca. 3.000 pro Monat gestiegen und haben sich damit mehr als verdoppelt.
Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden sich unter www.bafa.de

Der von Bundeswirtschaftsministerium und KfW aufgelegte "Sonderfonds Energieeffizienz in KMU" übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten für eine Energieberatung in kleinen und mittleren Unternehmen. Das Programm gibt es seit Februar dieses Jahres. Die KfW rechnet mit Zusagen für über 3.000 Beratungen bis Ende des Jahres. Außerdem stellt die KfW den Unternehmen im Rahmen der Kreditkomponente des Programms zinsgünstige Darlehen bereit, damit die identifizierten Einsparpotenziale auch umgesetzt werden können. Die Nachfrage der Unternehmen nach dem Programm steigt stetig an.
Weitere Hinweise für interessierte Unternehmen stehen auf der Webseite des Programms bereit unter
www.energieeffizienz-beratung.de

(Quelle: BMWi)
(Foto: PIXELIO)

 

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