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USA: Nun doch keine Staatsgelder für GM, Ford und Chrysler?

Washington, 12.12.2008 08:16 Uhr (redaktion)

Eine Gruppe von Republikanern rebelliert gegen den ausgehandelten Rettungsplan für die drei großen US-Autobauer.

Nachdem schon fast die Sektkorken flogen kommt jetzt die Katerstimmung auf. Laut Mitch McConnell, Minderheitsführer der Republikaner im Senat, habe das ausgehandelte Rettungspaket keine Chance. Die Republikaner stehen einem Eingriff des Staates in die Autobranche kritisch gegenüber. Sie verfügen im Senat über eine Sperrminorität, mit der sie die Verabschiedung blockieren können.

Das US-Repräsentantenhaus hatte am Mittwoch Finanzhilfen in Höhe von bis zu 14 Milliarden Dollar (rund 10,5 Milliarden Euro) für die Autoindustrie mehrheitlich zugestimmt. Die Kredite aus dem Rettungspaket sollen vor allem den angeschlagenen Konzernen General Motors und Chrysler zugute kommen, die nach eigenen Angaben ohne Hilfe noch vor Jahresende Konkurs anmelden müssten. (AFP)

(Foto: roedi007; PIXELIO)

 

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