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Ausverkauf bei der HSH Nordbank Proteste der Mitarbeiter

Hamburg, 15.12.2008 16:50 Uhr (redaktion)

Gerangel um die HSH Nordbank bringt 500 Angestellte auf die Straße um gegen einen Arbeitsplatzabbau zu protestieren. Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein will Anteile verkaufen.

Eigner der finanziell stark angeschlagenen HSH Nordbank sind die Stadt Hamburg, das Land Schleswig-Holstein, der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein und private Investoren. Der Präsident des Sparkassen- und Giroverbands, Jörg-Dietrich Kamischk, sagte dem Hamburger Abendblatt am 15. Dezember 2008: „Wir würden unsere Anteile liebend gern verkaufen.“

Am heutigen Montag gingen 500 Mitarbeiter der HSH Nordbank in Hamburg und Kiel auf die Straßen um für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu demonstrieren. Dazu aufgerufen hatte die Gewerkschaft ver.di.

Die HSH Nordbank AG ist am 2. Juni 2003 aus der Fusion der Hamburgischen Landesbank mit der Landesbank Schleswig-Holstein (LB Kiel) hervorgegangen. Sie verfügt über eine Bilanzsumme von rund 204 Mrd. € und beschäftigt weltweit ca. 4.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die HSH Nordbank hat einen Doppelsitz in Hamburg und Kiel.

(Quelle: NDR)

 

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