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Hessen-SPD: Schäfer-Gümbel gegen Gehaltserhöhung für Fraport-Vorstand

Wiesbaden, 05.01.2009 15:54 Uhr (redaktion)

Mit scharfen Angriffen auf die CDU in Berlin und Wiesbaden startete die hessische SPD am 04.01.09 bei ihrem zentralen Neujahrsempfang in die heiße Wahlkampfphase.

Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) fordert von Roland Koch und Finanzminister Karlheinz Weimar eine klare Absage an deutliche Gehaltserhöhung für Fraport-Vorstand. Dabei bezieht sich Schäfer-Gümbel auf einen Bericht der „SZ“. Die SZ schreibt von einer „lukrativen Lohnrunde für das Top-Management“.

Schäfer-Gümbel: „Das erste Dementi des SZ-Berichts aus dem Finanzministerium ist ein Herumgeeiere und alles andere als überzeugend. Es riecht danach, die Angelegenheit über den Landtagswahltermin hinaus zu vernebeln. Deshalb erwarten wir eine klare Aussage von Koch und Weimar, dass sich hinter der Prüfung der Angemessenheit der Vorstandsbezüge keine geplante Gehaltserhöhung versteckt.“

„Den Beschäftigten der Fraport drohen massive Gehaltseinbußen, da wäre es respektlos gegenüber den Mitarbeitern und ihren Familien, wenn das Top-Management sich selbst bedienen würde“, sagte Schäfer-Gümbel in Wiesbaden.

 

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