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Bundesbank macht in 2008 einen Milliardengewinn

Frankfurt/Main, 10.03.2009 11:50 Uhr (redaktion)

Die Bundesbank überweist dem Bund einen Überschuss in Höhe von 6,3 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 4,3 Milliarden Euro.

Die wichtigste Quelle für den Bundesbankgewinn waren die Zinserträge in Höhe von 16,9 Mrd € (im Vorjahr: 13,1 Mrd €), von denen 15,4 Mrd € (im Vorjahr: 11,7 Mrd €) auf Zinserträge in Euro entfielen. Für das Jahresergebnis waren ferner maßgebend das Nettoergebnis aus Finanzoperationen, Abschreibungen und Risikovorsorge von +0,6 Mrd €, (im Vorjahr wegen Abschreibungen auf Fremdwährungen -1,9 Mrd €) sowie das Nettoergebnis aus monetären Einkünften in Höhe -1,8 Mrd € wegen Dotierung einer Rückstellung für Geschäftspartnerrisiken aus geldpolitischen Operationen im Eurosystem (im Vorjahr -0,1 Mrd €).

Im Hinblick auf die Konjunkturentwicklung gab der Bundesbankpräsident noch kein Zeichen der Entwarnung: „Die Weltwirtschaft befindet sich derzeit in einem scharfen Abschwung, dabei stellen die Finanzmarktturbulenzen auch weiterhin ein Abwärtsrisiko dar.“ Prof. Axel Weber geht davon aus, dass die Realwirtschaft stärker und länger von der Vertrauenskrise betroffen sein wird, als bisher erwartet.

http://www.bundesbank.de

 

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