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WGZ BANK gibt 300 Mio Euro Konjunkturplafond für den Mittelstand

Düsseldorf, 03.12.2009 14:20 Uhr (redaktion)

Die WGZ BANK steht ab sofort mittelständischen Unternehmen mit einem eigenen Konjunkturplafond in Höhe von 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Diese Mittel sind für Firmen vorgesehen, deren Ratings in der aktuellen Krise überproportional gelitten haben und deren Kreditversorgung bei strikter Anwendung der üblichen Kreditgrundsätze gefährdet wäre. „Mit dem Plafond stehen wir all jenen Kunden zur Seite, die trotz einer guten Marktposition, erstklassigen Produkten und einer überzeugenden Strategie eine starke Ratingbeeinträchtigung erfahren haben, weil ihnen in diesen konjunkturellen Ausnahmezeiten die Umsätze mitunter um mehr als die Hälfte weggebrochen sind“, so Uwe Berghaus, Leiter des Bereichs Firmenkunden und Generalbevollmächtigter der WGZ BANK.

Die Mittel aus dem Konjunkturplafond stehen ausschließlich für die Finanzierung von Betriebsmitteln bis zu 10 Millionen Euro, nicht aber für die Finanzierung von Investitionsgütern bereit. Der Konjunkturplafond zielt auf solche Gesellschaften, die in der Krise die Kosten reduziert und ihre Betriebsmittel deutlich heruntergefahren haben. Bei wieder anziehender Nachfrage benötigen diese Firmen neue Betriebsmittel, um ihre Aufträge vorzufinanzieren. Berghaus: „Gut gemanagte Unternehmen, deren Ratings sich konjunkturbedingt verschlechtert haben, wollen wir in der aktuellen Situation nicht im Regen stehen lassen. Da haben wir ein anderes Verständnis von Hausbankfunktion.“ Die etablierte auf einem klar definierten Rating- und Limitsystem beruhende Praxis der Kreditvergabe genießt für die WGZ BANK zwar weiterhin absolute Priorität. Berghaus: „Angesichts der Einmaligkeit der aktuellen konjunkturellen Entwicklung wollen wir aber in begründeten Fällen im Rahmen des Plafond von unseren selbst gesteckten Grenzen abweichen und gezielt Hilfestellung leisten.“

(Quelle: WGZ BANK)

http://www.wgzbank.de

 

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