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EU stimmt der geplanten Übernahme von Hochtief durch den Spanier ACS zu

Düsseldorf, 17.01.2011 15:22 Uhr (redaktion)

Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des deutschen Baudienstleisters Hochtief durch den spanischen Konzern ACS gemäß der EU-Fusionskontrollverordnung geprüft und genehmigt.

Im September 2010 legte ACS ein Angebot für sämtliche Hochtief-Aktien vor. Der spanische Konzern besitzt bereits 29,98 % des Aktienkapitals des deutschen Baudienstleisters. Das Übernahmevorhaben wurde am 3. Dezember 2010 bei der Kommission angemeldet. Der Genehmigungsbeschluss der Kommission greift dem Ergebnis des Übernahmeangebots nicht vor.

Die wettbewerbsrechtliche Untersuchung der Kommission ergab, dass sich die Tätigkeiten von Hochtief und ACS weitgehend ergänzen und dass die Unternehmen im Wesentlichen in unterschiedlichen Ländern tätig sind. ACS ist hauptsächlich auf seinem Heimatmarkt Spanien tätig, wohingegen Hochtief im EWR vor allem in Deutschland und dessen Nachbarländern agiert. Da die Überschneidungen in den Bereichen Baudienstleistungen, Verwaltung von Gebäuden und Anlagen und Autobahnkonzessionen, in denen beide Unternehmen agieren, sehr gering sind, ist nicht mit wettbewerbsrechtlichen Bedenken zu rechnen.

Offizielle Stellungnahmen des HOCHTIEF Konzerns lesen Sie hier.

(Quelle: EU Kommission)

 

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