Düsseldorf, 12.10.2011 13:10 Uhr (Wirtschaftsredaktion)
Der Zugriff auf Social Media Angeboten aus Unternehmensnetzwerken heraus stellt ein Problem dar. Hauptproblem sind fehlende Sicherheitskontrollen.
Das Marktforschungsunternehmen Ponemon hat im Auftrag von Websense rund rund 4.600 IT- und IT-Security-Mitarbeiter weltweit befragt.
Die schnelle Ausbreitung von Social Media in den Unternehmen hat diese unvorbereitet erwischt: 63 Prozent der befragten Fachleute bestätigten, dass ihr Unternehmen Social Media einsetzt, aber nur 29 Prozent haben Lösungen im Einsatz, um Anwender vor Malware zu schützen. In mehr als jedem zweiten Unternehmen haben sich die Malware-Angriffe nach der Einführung von Social Media deutlich erhöht.
Auch wenn 73 Prozent den Einsatz von Secure Web Gateways als wirksame Methode zum Schutz vor Malware charakterisierten, nutzen 27 Prozent keine derartigen Lösungen. Ein Secure Web Gateway, wie es etwa Websense bietet, nutzt eine inhaltsbezogene Analyse des Web-Datenverkehrs in Echtzeit, hält Bedrohungen aus dem Web fern und managt die Risiken dynamischer Web-2.0-Applikationen.
"Social Media im Unternehmen einfach zu verbieten oder dessen Möglichkeiten einer schnellen und direkten Kommunikation mit Kunden und Interessenten zu ignorieren, ist keine Option. Es ist eine der wichtigsten Kommunikationsplattformen und deren Verbreitung wird durch die Nutzung privater Endgeräte für berufliche Zwecke weiter vorangetrieben", sagt Michael Rudrich, Regional Director Central Europe bei Websense. "Antivirensoftware und Firewalls sind notwendige Bausteine einer IT-Sicherheitslösung. Sie müssen aber um zusätzliche Lösungen zur Echtzeitanalyse von Web Content, zum Schutz vor Malware via Social Media und für Data Loss Prevention ergänzt werden."
Die komplette Studie steht hier zum Download bereit.
(Quelle: Websense)
(Foto: Oleg Rosental;pixelio.de)
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