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E-Mail-Marketing: Newsletter zur Kundenbindung im Einzelhandel immer beliebter

Düsseldorf, 09.08.2013 14:42 Uhr (Wirtschaftsredaktion)

Newsletter zu bestimmten Themen haben die meisten fast täglich im Email-Briefkasten. Ob günstige Reiseangebote oder Neuigkeiten vom Versandhändler. Aber auch Einzelhändler entdecken immer mehr deren Vorteile.

Viele bekannten Marken setzen im Marketing zur Kundenbindung Social Media Kanäle wie Twitter und Facebook ein. Doch auch "vor Ort" kann dem Kunden durch einen Newsletter ein Mehrnutzen erbracht werden. Wir erleben immer wieder, das in unserer Stadt immer noch Geschäfte der Auffassung sind: "...ach das bringt doch nichts. Wir sind doch von der Laufkundschaft abhängig." Das stimmt so nicht.

Statista Twitter

Anmerkung: Die Statistik zeigt das Ergebnis einer Umfrage unter Twitter-Nutzern zu der Auswirkung auf die Kauflust durch das Folgen von Marken auf Twitter. Im Januar 2011 gaben 55 Prozent der männlichen Befragten an, dass sie, seitdem sie ein Follower von Marken auf Twitter sind, lieber bei diesen einkaufen als vorher.

Aber nicht nur die Kundenbindung über Social Media Kanäle funktioniert so. Denn aus "Laufkundschaft" kann Stammkundschaft werden - mit den geeigneten Instrumenten.

Auf der Suche nach praxisnahen Beispielen sind wir auf einen interessanten Artikel gestoßen. In dem Beitrag "Shopping in der Innercity von Leipzig]" wird das Thema exakt beschrieben.

So versetzt man sich schnell in die Situation, in der Mädler Passage, eine der schönsten Ladenstraßen Leipzigs, zu schlendern.

Copyright Mädler-Passage Leipzig Grundstück GmbH & Co. KG
Copyright Mädler-Passage Leipzig Grundstück GmbH & Co. KG

Einzelhändler und Betriebe haben in Shopping-Centern den Vorteil, mehrere Einkaufswelten unter einem Dach abdecken zu können. Hier findet der Käufer seine kulinarisch beliebten Gastronomiebetriebe, den Schmuckhändler seiner Wahl, um mal eben eine neue Batterie zu wechseln, den Optiker, der die neue Sonnenbrillen-Kollektion vorstellt oder die Boutique mit Designer-Jeans.

Wie in dem oben aufgeführten Artikel beschrieben, nutzen viele Shopper die Aufnahme in eine Kundenkartei. Neben den beschriebenen Vorteilen, keine Neuheiten mehr zu verpassen oder an Rabattaktionen profitieren zu können, gibt es noch weitere. Der Händler kann über Newsletter seinem Kunden auch die Treue halten. Der Abverkauf kann zudem gesteuert werden und es können beispielsweise weitere Produkte angeboten werden (Potenzierung). Eine Win-Win-Sitaution für beide. Und es ist doch schön, wenn man als Kunde persönlich angesprochen wird und zudem auch noch Vorteile ergattern kann.

Aber wie geht das mit den Newslettern?
Passende Instrumente zum Versand von Newslettern bietet u.a. die im Leipzig-Artikel beschrieben Firma. In der Tat ist die Umsetzung nicht schwer und bindet auch keine wertvolle Zeit. Sprechen Sie den Empfäger auf jeden Fall mit seinem Namen an! Im Betreff sollte klar formuliert sein, worum es geht. "...am Samstag auf Produkte der Firma xyz 20% Rabatt...."

Rechts-Tipp: Immer wieder ist es Thema, das Kunden den Empfang eines Newsletters zustimmen müssen. Bei Aufnahme in eine Kundenkartei gibt es diese Regelung: "Der Kunde gibt seine Einwilligung zum Erhalt des Newsletter automatisch ab, sobald der .. Händler im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung von dem Kunden dessen elektronische Postadresse erhalten hat..." (§ 7 Abs.3 UWG).

Sicherer ist es aber auch hier, die Einwilligung in E-Mail-Werbung bei Aufnahme der Geschäftsbeziehungen ausdrücklich einzuholen. Dieses beinhalten führende E-Mail-Marketing-Softwareprogramme.

(Artikelfoto: Thorben Wengert / pixelio.de)
(Alle Bilder und Charts unterliegen dem Copyright der jeweiligen Unternehmen).

 

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