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Mobilfunk-Boom: Handytarife geschickt online vergleichen

Düsseldorf, 29.10.2013 15:15 Uhr (FS)

Laut dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom), nutzen 26 Millionen Menschen in Deutschland das Web auf ihrem Handy oder einem Tablet-PC. Tendenz steigend. Der Konkurrenzkampf unter den Providern ist enorm. Immer günstigere Geräte und Datentarife kommen auf den Markt. Wie soll man da als Verbraucher den Überblick behalten?

Immer mehr Jugendliche werden zu "erwachsenen" Verbrauchern und haben so ihre liebe Not mit dem Wissen rund um Handytarife. Diese Zielgruppe interessiert sich primär für den Spaßfaktor am Handy. Doch wird diese Gruppe in Zukunft zu den Vielnutzern.

Während die meisten ein Handy besitzen, ist lediglich nur ein Viertel aller Jugendlichen (26 Prozent) in der Lage, die Kriterien für einen günstigen Handytarif zu ermitteln. Rund drei Viertel der jugendlichen Handynutzer liegt mit seiner Einschätzung über günstige Tarife falsch oder kennt sich nicht aus.

Frage an Jugendliche zur Taktung bei Handyverträgen
Handytarife

Beschreibung: Weniger als ein Drittel (26 Prozent) der Schülerinnen und Schüler weiß, dass eine 1/1-Taktung die günstigste Variante ist, wenn man zwar viel, aber immer nur kurz telefoniert. Signifikant: Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) können dazu überhaupt keine Antwort geben oder liegen mit ihrer Einschätzung falsch. (Quelle: Forsa-Umfrage im Auftrag des BMELV).

Zitat des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV): "Nach Einschätzung von Wissenschaftlern treffen Konsumenten die meisten Kaufentscheidungen, ohne dass dabei ihre Bedürfnisse immer optimal gedeckt werden. In einigen Bereichen haben Fehlentscheidungen sogar erhebliche Konsequenzen, etwa bei Kapitalanlagen, Alterssicherung, Arbeitsunfähigkeitsversicherung und Immobiliengeschäften. Aber auch bei kleinen Geschäften wie beispielsweise Handytarifen steht der Konsument häufig mit begrenzten Informationen einer kaum übersehbaren Angebotsvielfalt gegenüber..."

Eltern sind diejenigen, die sich häufig mit den Tarifdschungel beschäftigen müssen. Geeignete Unterstützung sind beispielsweise Online-Vergleichsportale wie handytarifevergleich.org. Wichtig für die Auswahl des geeigneten Tarifs, ist eine übersichtliche und vor allem logische Vergleichsmöglichkeit.

Screen Handyvergleichetarif

Interessant bei dem aufgeführten Online-Vergleichsportal ist die Möglichkeit, dass man Handytarife ohne und mit Gerät miteinander verknüpfen kann. So werden die einmaligen Kosten für das Gerät (die je nach Anbieter unterschiedlich sind) in den Monatspreis eingerechnet. Es wird der einmalige Preis für das Handy durch die durchschnittliche Laufzeit von 24 Monaten geteilt und dieser Betrag auf den Monatspreis addiert. (In dem Screenshot ist diese Auswahl auf der rechten Seite erkennbar).

Gut gelöst ist bei den Prepaid-Vergleichen die Übersicht der ausgewählten Tarife bzw. Anbieter. Es können vier Tarife parallel aufgeführt werden. Damit das Ganze noch übersichtlich bleibt, lassen sich weitere Leistungsdetails bequem aufklappen. Zusätzlich geben Bewertungen Aufschluss darüber, wie zufrieden bestehende Kunden der jeweiligen Anbieter sind.

Einen Trend darf man nicht aus dem Auge verlieren: Der Trend zu einem zweiten Handy bzw.Tablet PC ist gerade erst am Anfang. Denn das Smartphone entwickelt sich gerade in diesem Jahr zum Verkaufsrenner in der Technologienbranche. 40 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren besitzen mittlerweile ein solch hochwertiges, internetfähiges Mobiltelefon. Vor einem Jahr waren es erst 34 Prozent.

Nach Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO sind über 80 Prozent aller in diesem Jahr verkauften Handys Smartphones! Also werden Mobilfunktarife mit Internet- und Datenvolumen immer wichtiger. (Quelle: Bitkom).

Es gilt auch hier den geeigneten Anbieter mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu finden. Die Provider drosseln ab einem bestimmten Datenvolumen die Geschwindigkeit und das kann das Surfen oder das Schauen von Videos nicht gerade zum Erlebnis machen.

(Artikelfoto: Joachim Kirchner / pixelio.de)

 

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