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Industrieprodukte Made in Germany: Getriebemotoren mit langer Tradition

Düsseldorf, 10.01.2014 16:59 Uhr (Frank Schulz)

Die deutsche Ingenieurskunst hat eine bedeutende Tradition und ist weltweit anerkannt. Im Mittelpunkt vieler Innovationen stehen neben dem technologischen Fortschritt die Straffung von Arbeitsprozessen und die Minimierung von Kosten. Besonders die Antriebstechnik verdient Aufmerksamkeit.

Bei vielen Produkten, ob beim Auto oder bei häuslichen Nutzgegenständen wie Kühlschrank und technische Begleiter wie Computer, sind einige Produktionsprozesse bis zur Reife notwendig. Bedeutend hierbei ist der Materialfluss, die Fördertechnik und schließlich der Logistikapparat.

Zur Visualisierung der ineinandergreifenden Prozesse und der grundsätzlichen Tugenden für den Erfolg existiert ein interessantes Video:

Antriebstechnik in vielen Bereichen

Wie in vielen Sequenzen zu erkennen ist, sind Förderbänder für den optimalen Transport zuständig. Der Antrieb erfolgt zumeist über elektrische Motoren. In welchen Bereichen werden diese Motoren grundsätzlich eingesetzt?

In den beiden letzten Kategorien werden zum großen Teil Getriebemotoren eingesetzt. In den Anfängen der industriellen, elektrischen Antriebe, bis etwa 1920-1930 gab es ein Problem: Elektromotoren erwirkten die Leistung mit relativ hohen Drehzahlen und entsprechend niedrigen Drehmomenten. Das hatte zur Folge, dass eine offene Nachuntersetzung – meist in Form eines "Riemenvorgeleges" erforderlich war. Danach wurden Getriebemotoren entwickelt, die mit einem direkt gekoppelten Getriebe hergestellt wurden. Vorteil: Das Getriebe reduziert die Drehzahl und erhöht das Drehmoment in einem sehr weiten Bereich.

Einer der Pioniere war das Getriebe- und Motorenwerk Eberhard Bauer in Baden Württemberg. Durch die Idee des Vaters - Wilhelm Bauer - wurden seit 1927 Getriebemotoren der neuen Art gebaut. Ein Unternehmen, das sich bereits sehr früh auf die Produkte der Bauer Getriebemotoren in der Industrie konzentriert hat und einen erfolgreichen Vertrieb etabliert hat, kommt aus Burgwedel bei Hannover.

Integrierter Service und Wartung

Pixelio Industrie Foto

Steinlen Elektromaschinenbau ist seit über 50 Jahren Bauer-Getriebemotoren-Vertragswerkstatt und Bauer Gear Centre. Die Ingenieure bei Steinlen kennen die Einsatzumgebungen genau und stehen Unternehmen nicht nur aus Deutschland mit Sachverstand zur Seite. Seit geraumer Zeit hat der Getriebemotoren-Partner den Status "Bekannter Versender". Zum Schutz der zivilen Luftfahrt vor Terrorangriffen ist zum 29. April 2013 das Luftsicherheitsgesetz in Kraft getreten.

Um die Wirtschaft in das Sicherheitskonzept mit einzubeziehen, können nur noch die Unternehmen Luftfrachtsendungen direkt abwickeln lassen, die den Status des „bekannten Versenders“ haben. Das kommt den vielen Auslandskunden zugute - vor allem der Zeitaufwand für den Versand wird enorm kürzer.

Eine weitere Besonderheit: Steinlen bietet seinen Kunden eine 1:1-Ersatzmöglichkeit für ältere Baureihen (Bsp.: 1968 - 1982) an. Somit entfällt ein kompletter Umbau der Anlagen auf Kundenseite!

Bestseller

Bauer Antriebstechnik

Bilder 1.4.2 und 1.4.3 zeigen eine bewährte Lösung, wo Motor und Getriebe an einem zweiteiligen Zwischendeckel völlig ineinander übergehen. Dieses Teil bildet sowohl den Spezialflansch für den Motor als auch den antriebsseitigen Abschlussdeckel für das Getriebe und erlaubt daher eine besonders kompakte und raumsparende Konstruktion.

Ein Fachbetrieb mit langjährigen Erfahrungen beim Service und internationalen Vertrieb für Bauer Getriebemotoren finden Kunden bei Steinlen Elektromaschinenbau aus Burgwedel bei Hannover. Seit über 50 Jahren hat sich Steinlen bis hin zum anerkannten Bauer Gear Centre etabliert - mit allen Vorteilen für seine Kunden.


(Bild Industrie: Carola Langer / pixelio.de)

 

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