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Hausbau und Energie | Wie heizt es sich am besten? Kamin oder Ofen?

Düsseldorf, 01.10.2015 16:57 Uhr (redaktion)

Beim Hausbau spielt die Beheizung eine zentrale Rolle. Deshalb sollte man sich früh Gedanken darüber machen. Die Entscheidung zwischen Kamin und Ofen ist nämlich nicht nur eine ästhetische.

Hier geht es vor allem um die Energieeffizienz. Doch sind die Unterschiede wirklich so gravierend? Und welche Heizungsart eignet sich für wen am besten? Schauen wir es uns einmal an.

Der Abzug - der wichtigste Teil des Ofens

Eine zuverlässige Sicherheitsausstattung ist unverzichtbar, wenn man sich einen Kamin einbauen lässt. Immerhin gibt es hier Rauch und offenes Feuer. Wenn sie in den Wohnraum gelangen, besteht massive Brand- und Vergiftungsgefahr. Es gibt hierbei allerdings auch Ausnahmen. Bei Bioethanol-Kaminen braucht man keinen Abzug. Hier entsteht bei der Verbrennung nämlich kein Rauch.

Tipp: Bei allen Öfen und Kaminen außer den Bioethanol-Öfen ist ein Abzug gesetzlich vorgeschrieben. Vor dem Einbau sollten Sie deshalb unbedingt mit einem Schornsteinfeger sprechen. So gehen Sie sicher, dass Ihr Kamin den Vorschriften entspricht und später nicht wieder ausgebaut werden muss.

Welche Vorteile hat ein Pellet-Ofen?

Heute gehört der Pellet-Ofen zu den verbreitetsten Beheizungsarten. Das hat auch seinen Grund. Die kleinen Zylinder aus Sägemehl haben einen deutlich höheren Wirkungsgrad als große Holzscheite. Man braucht eine deutlich geringere Menge, um die gleiche Heizleistung zu erzielen. Der Anschluss ist ganz einfach. Man muss den Ofen nur an den Warmwasseranschluss des Hauses anschließen.

Tipp: Eine große Auswahl an hochwertigen Pellet-Öfen findet man z. B. bei unter ofen.de.

Wegen dieser zahlreichen Vorteile eignet sich ein Pellet-Ofen vor allem für Energiesparhäuser. Hier amortisieren sich die Kosten in der Regel schnell. Ein Energiesparofen hat allerdings auch einen kleinen Nachteil. Er wirkt eher schlicht und funktional. Wem es also eher um die gemütliche Optik eines klassischen Kamins geht, der sollte eher zu dieser Lösung greifen.

Worauf Sie bei einem Gaskamin achten müssen

Der Gaskamin ist eine besondere Heizungsart. Man beheizt ihn zwar mit Gas und nicht mit Kaminholz, doch wirkt er genauso gemütlich wie ein klassischer Kamin. Die Flamme hinter der Glastür ist deutlich sichtbar. So kann sich das gemütliche Ambiente ganz ungehindert verbreiten. Weiterhin ist der Gaskamin mit einem speziellen Lüftungsheizungssystem ausgestattet, das hinter der Fassade montiert ist. So bleibt die Luft besonders sauber. Es entsteht so gut wie kein Feinstaub. Damit eignet sich diese Ofenart vor allem für empfindlichere Menschen.

Auch der Wirkungsgrad weiß beim Gaskamin zu überzeugen. Er liegt bei rund 70 Prozent. Somit empfiehlt sich diese Ofenart für all diejenigen, denen ein besonders günstiger Verbrauch wichtig ist.

 

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