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Investment | Wie verdiene ich an den Rohstoffmärkten Geld?

Düsseldorf, 29.01.2016 11:07 Uhr (Finanzredaktion)

Vor allem Selbstentscheider in Bezug zu Finanzen schauen auf den Rohstoffmarkt. Da es in anderen Anlageformen kaum zufriedenstellende Verzinsungen gibt, kann die Geldanlage in Rohstoffe Rendite bringen. Aber es sollten Regeln beachtet werden.

Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, um Geld zu investieren. Während viele auf Sicherheit setzen und Ihr Erspartes als Festgeld anlegen oder in Immobilien investieren, gibt es einige, die, vor allem bei der aktuell vorherrschenden Niedrigzinspolitik, mit der Hoffnung auf höhere Renditeerträge, Ihr Geld lieber in riskantere Anlagen platzieren. Neben Aktien sind hier vor allem Rohstoffe zu nennen, mit deren Handel eine hohe Rendite erreicht werden kann. Die Rohstoffe erfahren momentan, in erster Linie durch den extrem niedrigen Ölpreis, auch in der breiten Öffentlichkeit, deutlich mehr Beachtung. Um mit dem Handel von Rohstoffen Geld zu verdienen, muss man zunächst die Rohstoffmärkte verstehen.

Was sind Rohstoffe?

Unter Rohstoffen versteht man am Markt nicht nur, wie allgemein angenommen, alle in der Natur vorkommenden Ressourcen, wie zum Beispiel Erdöl, Kohle und Edelmetalle, sondern auch schon verarbeitete Produkte wie Baumwolle, Kakao oder Schweinebäuche. So ist die Kategorie Rohstoff am Markt ein sehr breit gefächertes Feld und es ist schwer, Rohstoffe allgemein zu klassifizieren.

Wovon der Rohstoffpreis abhängt

Der Rohstoffmarkt basiert im Allgemeinen auf Angebot und Nachfrage und ist damit im Gegensatz zu Aktien, deren Kursentwicklung von viel mehr Faktoren abhängt, vor allem langfristig gesehen, etwas leichter vorherzusagen. Viele Rohstoffe sind pflanzliche Produkte und unterliegen deren Wachstumsmuster über die Saison. Der Preis hängt somit vom Wachstum der Pflanzen und deren Lagerbestand ab. Großer Einflussfaktor ist aber auch das Wetter. Es kann geringe Schwankungen einzelner Kurse verursachen, wie zum Beispiel eine Kakaomissernte durch zu wenig Regen in Brasilien.

Finanzen 100 Übersicht Rohstoffe
(Quelle: Finanzen100.de)

Es gibt aber auch globale Wetterereignisse, die großen Einfluss auf diverse Rohstoffkurse ausüben. Zu nennen ist hier zum Beispiel das Wetterphänomen El-Niño, welches eine nicht zyklische Strömungsveränderung in den Ozeanen, vor allem vor der äquatorialen Pazifikküste Südamerikas, beschreibt und das Wettermuster auf drei Vierteln der Erde verändert. So hat der Marktstratege Colin Cieszynski festgestellt, dass „El-Niño-Sommer tendenziell für viele Indizes und Rohstoffe sehr schwach waren und allgemein 10% oder mehr Rückgang aufwiesen.“ Wenn man also die zyklischen Schwankungen durch die Wachstumsphasen und die nicht zyklischen wie Extremwetterereignisse und die allgemeine Wirtschaftslage beachtet, ist es möglich, mit Rohstoffen eine hohe Rendite zu erwirtschaften.

Wie der Rohstoffhandel funktioniert

Der Handel mit Rohstoffen funktioniert genauso wie der Handel mit Aktien. Es ist zu empfehlen zunächst mit Terminkontrakten/Futures und Optionen auf Terminkontrakte/Futures einzusteigen. Dies funktioniert genauso wie bei Aktien. Auch die Eröffnung eines Kontos bei einem eingetragenen Rohstoffhändler läuft genauso wie das Eröffnen eines Aktienkontos ab. Ist dies eingerichtet, kann das Traden beginnen. Zunächst sollten natürlich Nachforschungen stattgefunden haben, um sich bewusst zu sein, also einen Plan zu haben, auf welche Rohstoffe man zu einer bestimmten Zeit setzt. Hierfür ist es wichtig, die Chartverläufe und deren Gründe in der Vergangenheit zu verstehen. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit, und der relativ leichten Einrichtung eines Kontos, ist es also, mit ein bisschen Verständnis für die Kursverläufe und deren Gründe, relativ leicht und im Gegensatz zu Aktien nicht ganz so riskant, mit Rohstoffen zu handeln und eine hohe Rendite zu erreichen.

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