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Jugend und Finanzen: Sparbuch und mobile Banking dominieren bei Jugendlichen

Frankfurt/Main, 18.08.2017 09:54 Uhr (Frank Schulz)

In einer Studie der Deutschen Bank wurden Jugendliche zum Thema Finanzen befragt. Spareinlagen wie Sparbuch oder Tagesgeldkonto sind ebenso beliebt wie das mobile Banking via Smartphone oder Tablet.

Mehr als ein Viertel ihres monatlichen Einkommens legen Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren auf die Hohe Kante. In absoluten Zahlen sind dies von 472 Euro rund 131 Euro. Ihre “Sparquote”, also der Anteil der gesparten Summe am verfügbaren Finanzen, liegt somit bei 28 Prozent. Dieser Wert ist fast dreimal so hoch wie beim Durchschnitt der privaten Haushalte in Deutschland. Dieser lag 2016 bei rund 10 Prozent.

Junge Männer haben deutlich mehr Geld zur Verfügung (546 Euro im Monat gegenüber 401 Euro) und sparen anteilig auch etwas mehr als junge Frauen, so ein weiteres Ergebnis der von der Deutschen Bank beauftragten Umfrage. Die Einnahmen der jungen Generation stammen vor allem aus Taschengeld, Nebenjobs, Ausbildung und Berufstätigkeit.

Jugendliche sparen eher konservativ

Neun von zehn Jugendlichen halten finanzielle Rücklagen für wichtig (87 Prozent). Auch was die Sparform betrifft, gehen sie auf Nummer sicher: Die Spareinlage, also Sparplan, Sparcard oder Sparbuch, zählt mit 61 Prozent zu den beliebtesten Sparformen. Es folgen das Tagesgeldkonto (28 Prozent) und der Bausparvertrag (16 Prozent).

11 Prozent der Befragten investieren in Aktien und Fonds, 6 Prozent in Lebensversicherungen und 5 Prozent in die Riester-Rente.

Deutsche Bank Studie Jugendliche Sparen

Bei den Sparzielen der Jugendlichen stehen Konsumwünsche wie Führerschein, Auto, Reise oder Elektronik mit 52 Prozent an erster Stelle. Jeder Fünfte (19 Prozent) legt sein Geld für die Ausbildung zurück. 13 Prozent sparen für die Altersvorsorge.

Online- und mobile Banking sehr beliebt

Die Digitalisierung schlägt sich immer stärker auch beim Thema Finanzen nieder. 75 Prozent der 14- bis 25-Jährigen wollen Finanzangelegenheiten online erledigen können. Vor einem Jahr waren es noch 69 Prozent. Der Anteil derer, die ihre Finanzen per Smartphone oder Tablet erledigen, ist gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozentpunkte gestiegen. Auch hier gibt es einen deutlichen Geschlechterunterschied: 64 Prozent der jungen Männer nutzen zum Banking Smartphone oder Tablet – bei den Frauen sind es “nur” 54 Prozent. Ähnlich hoch ist die Affinität der jungen Generation zum Mobile Payment, so die Studie der Bank: 71 Prozent können sich vorstellen, kleinere Einkäufe auch per Smartphone zu bezahlen.

(Quelle: Deutsche Bank AG / Bundesverband deutscher Banken)

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