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EU Handelspolitik: Neues Handelspaket soll europäische Wirtschaft stärken

Brüssel/Straßburg, 15.09.2017 09:22 Uhr (Frank Schulz)

Im Rahmen der Rede zur Lage der Union stellt die EU-Kommission Initiativen für ihre Handelspolitik vor. Im Kern sind es die Überprüfung ausländischer Direktinvestitionen und die Aufnahme von Verhandlungen über Handelsabkommen mit Australien und Neuseeland.

Der globale Handel trägt dazu bei, dass die Wirtschaft in der Europäischen Union wettbewerbsfähig ist und floriert. Über 30 Millionen Arbeitsplätze hängen von europäischen Exporten in die übrige Welt ab. In Zukunft werden 90 Prozent des weltweiten Wachstums außerhalb der Grenzen Europas stattfinden. Daher kommt eine global integrierte Wirtschaft sowohl großen als auch kleinen und mittleren Unternehmen zugute.

Die EU-Kommission plant eine bidirektionale Strategie. Sie will ausländische Investitionen in EU-Ländern stärker überprüfen und plant parallel eine Ausweitung der Handelsbeziehungen mit Wachstumsmärkten wie Australien oder Neuseeland*.

*Deutschland ist nach Großbritannien zweitwichtigster europäischer Handelspartner Australiens und der achtgrößte Handelspartner weltweit. 2016 betrug das Volumen des bilateralen Warenhandels knapp 16 Milliarden AUD, das Volumen des bilateralen Handels mit Dienstleistungen gut 4 Mrd. AUD. (1 AUD = 0,67 Euro / Stand 15.09.2017).

EU Kommission Handel Daten

Die Punkte im Handelspaket der EU

Die Einzelheiten zu dem heute vorgelegten Handelspaket werden in der Mitteilung „Eine ausgewogene und fortschrittliche Handelspolitik – Meistern der Globalisierung“ ausgeführt. (Link führt zur pdf-Mitteilung in englischer Sprache).

(Quelle: EU-Kommission)

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