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Lars Brandau Kolumne Weltspartag: Gedanken zur finanziellen Vorsorge

Düsseldorf, 30.10.2017 10:33 Uhr (Lars Brandau)

Heute ist einmal mehr Weltspartag. Seit 1925 wird diese Tradition aufrechterhalten. Und es ist immer eine gute Gelegenheit, um über die eigene finanzielle Vorsorge nachzudenken.

Die Absicherung für das Leben im Ruhestand sollte gut durchdacht und rechtzeitig angegangen werden. Das geht bereits mit kleineren Beträgen. Und strukturierte Wertpapiere könnten ein Teil des großen Ganzen sein.

Aktuelle Umfragen belegen, dass mehr als die Hälfte der Sparerinnen und Sparer hierzulande mit ihren Vorsorgebemühungen durchaus zufrieden sind. Dabei stehen die selbstgenutzte Immobilie und die Palette der Wertpapiere ganz oben in der Sparergunst. Scheinbar setzt bei vielen Bundesbürgern langsam ein Umdenken dahingehend ein, dass sie die private Vorsorge verstärken müssen, um im Alter über die Runden zu kommen.

Sparmotive der Deutschen Umfrage 2017

Nach und nach macht sich wohl die Erkenntnis breit, dass fehlende Zinseszinseffekte den Vermögensaufbau enorm erschweren. Und so, wie die EZB langsam die Kehrtwende ihrer ultralockeren Geldpolitik anpeilt, so werden die Zinsen wohl noch längere Zeit auf niedrigerem Niveau verharren. Um das auszugleichen, sollten sich die Anleger verstärkt für Wertpapieranlagen interessieren. Und das Investieren ist mit kleinen Beträgen möglich. Auch die Bandbreite der strukturierten Wertpapiere eignet sich zur Langfristanlage und ist sparplanfähig.

Derivateverband Sparplanrechner Bild

So können Sie mit Hilfe des DDV-Zertifikate-Sparplanrechners ermessen, wie sich Ihr Vermögen bei regelmäßiger Einzahlung über einen bestimmten Zeitraum entwickelt hätte. Das Risiko, bei einer Einmalanlage zu Höchstkursen einzusteigen und dadurch ein erhöhtes Risiko durch bekannte Marktschwankungen einzugehen, ist eben immer gegeben. Und schwankungs-reichere Börsenverläufe wird es wieder geben. Störfeuer, ob Übertreibungen an den Märkten oder politische Krisenherde, lauern immer.

Doch dieses Risiko lässt sich mit Sparplänen reduzieren. Denn bei ihnen kommt der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) zum Tragen. Ein fester Betrag bedeutet, dass der Kunde bei fallenden Kursen eine höhere Anzahl von Anteilen erwirbt, bei steigenden Kursen weniger. Dieser Mechanismus funktioniert eben auch mit Zertifikate-Sparplänen. Durch ihre transparente und kostengünstige Struktur sind strukturierte Wertpapiere besonders für einen langfristigen Vermögensaufbau geeignet. Und das mit einem Kleinstbeitrag ab 25 Euro monatlich.

Handeln tut Not. Ansonsten drohen viele Menschen sehenden Auges in eine Versorgungslücke im Alter zu schlittern. Sparpläne als ein Instrument zur Wohlstandssicherung und -mehrung können nützlich sein, um rechtzeitig und mit überschaubaren Beträgen vorzusorgen.

Disclaimer

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