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Wissenschaft: Raum und Wissen in den Kulturen der Alten Welt

Dokument: Berlin/Düsseldorf, 29.08.2012 18:38 Uhr (Regionalredaktion)

Eine magische Vorstellung über das Raumgefühl der Antike bietet die Ausstellung -Jenseits des Horizonts- in Berlin. Auch ohne die verfügbaren, technischen Möglichkeiten von heute, haben Wissenschaftler der Antike noch heute gültige Maßstäbe entwickelt. Verzaubernd...

Aus dem Weltraum auf den blauen Planeten zu blicken und sich in Länder und Städte hineinzuzoomen, das ist heute eine vertraute Ansicht der Erde. Der Mensch in der Antike konnte das nicht. Allenfalls von Bergen oder Türmen konnte er hinunterblicken, einen Ausschnitt sehen, nicht aber seine Welt aus der Vogelperspektive betrachten. Dennoch schuf er zahlreiche Bilder von Städten und Ländern. Er zeichnete Stadtpläne maßstabsgetreu und ordnete sein Wissen über die Welt in Listen von Städten und Völkern. Fast alle diese Formen der Orientierung und Darstellung von Räumen nutzen wir noch heute.

Tipp: Vortrag von Archäologin Friederike Fless am 30. August im Rahmen der Ausstellung Jenseits des Horizonts.

Der Vortrag geht der Frage nach, welche Vorstellung der Mensch von der Welt in den frühen Hochkulturen hatte, wenn er sich im Raum bewegte, den Raum gestaltete und Entscheidungen über Feldzüge, politische Verträge etc. traf. Einige der in der Ausstellung gezeigten Karten wie die babylonische „Mappa Mundi“, die „Tabula Peutingeriana“, aber auch der „Stadiasmos von Patara“ werden vorgestellt und diskutiert.

Jenseits

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(Quelle: Humboldt-Universität zu Berlin)

 
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