Finanzen Markt & Meinungen Startseite


EU-Kommission: Anhaltende Wirtschaftskrise belastet Finanzen für die Sicherheit

Dokument: Brüssel/Bonn, 25.11.2011 19:32 Uhr (EU Redaktionsteam)

Die EU zieht Bilanz zum Thema innere Sicherheit. Bedenklich ist die Tatsache, dass infolge der anhaltenden Wirtschaftskrise weniger Mittel zur Bekämpfung der Sicherheitsbedrohungen zur Verfügung stehen.

Wie eine vor kurzem erfolgte Eurobarometer-Umfrage ergibt, sind vier von zehn Europäern der Meinung, dass die EU mehr tun muss, um den in der Strategie der inneren Sicherheit beschriebenen Bedrohungen Herr zu werden. Viele rechnen auch mit einer Zunahme dieser Bedrohungen in den kommenden Jahren, insbesondere auf dem Gebiet der Cyberkriminalität.

Der Bericht bestätigt diese Befürchtungen weitgehend. Dort werden drei besonders gravierende Bedrohungen identifiziert. Erstens entwickelt sich das Internet, das aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, auch zur Online-Plattform für eine große Bandbreite krimineller Aktivitäten und terroristische Propaganda. Zweitens stehen den öffentlichen Stellen infolge der anhaltenden Wirtschaftskrise weniger Mittel zur Bekämpfung der Sicherheitsbedrohungen zur Verfügung. Drittens haben jüngste Ereignisse in der Nachbarschaft der EU, wie die positiven Entwicklungen zu mehr Demokratie im Zuge des Arabischen Frühlings, zu einem beträchtlichen Migrationsschub geführt, durch den wiederum die Außengrenzen der EU unter Druck geraten. Das kann in einigen Fällen mittelbar auch zu vermehrten kriminellen Aktivitäten führen.

Im Zuge des Stockholmer Programms nahm die Kommission im November 2010 die Mitteilung „EU-Strategie der inneren Sicherheit“ an, in der fünf Prioritäten bestimmt wurden, auf die sich die EU in den kommenden Jahren konzentrieren muss:

(Quelle: EU-Kommission)

 
Finanzen Markt & Meinungen Portalsystem © 2025 FSMedienberatung