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Fraunhofer IOSB stellt Datensicherheitslösung CyphWay zur Cebit vor

Dokument: Karlsruhe, 31.01.2014 11:16 Uhr (IT Redaktion)

Wo geht die Reise in Bezug auf die Vernetzung über die Internettechnologie hin? Wie gefährdet sind Datenübermittlungen in der Cloud oder im zukünftigen Internet der Dinge? Fraunhofer Forscher stellen ein Endgerät mit kryptographischen Funktionen für Smartphone, Tablets und Co vor.

Ein Unternehmer möchte von unterwegs sensible Vertragsdaten in sein Unternehmen schicken und benötigt hierfür eine zugriffssichere Leitung. Oder einem Polizisten zum Beispiel, der mit dem Handy ein Foto vom Tatort schießt, ist das Senden dieser Datei an seinen Kollegen mit gängiger Kommunikationstechnik nicht erlaubt. Dies ist nur möglich, wenn ein unberechtigter Zugriff auf die Daten auf höchstem Sicherheitsniveau ausgeschlossen werden kann. Die Experten für sichere Kommunikationsarchitekturen des Fraunhofer IOSB arbeiten an einer hochsicheren Kommunikationslösung, die für alle verfügbaren Geräte einsetzbar ist.

CyphWays Foto vom Fraunhofer IOSB

Cyphway bietet die Ver- und Entschlüsselung von Daten

„Die Sicherheitssysteme auf dem Cyphway sind modular aufgebaut. Dies ermöglicht eine einfache Anpassung des Sicherheitssystems für unterschiedliche Einsatzszenarien“, erklärt Projektleiter Dr. Andreas Jakoby vom Fraunhofer IOSB. Ein Modul ist beispielsweise spezialisiert auf die Ver- und Entschlüsselung der Daten. Ein weiteres Modul sorgt für die sichere Verbindung zwischen dem Extragerät und der genutzten Kommunikationshardware. Damit ist eine Koppelung mit immobiler Hardware wie einem Desktop-PC oder einer Serverumgebungen ebenso möglich, wie die drahtlose Verbindung zu einem Tablet oder Smartphone.

Die kryptographischen Funktionen des CyphWay können für die sichere Bereitstellung von Daten auf einer Cloud, den mobilen Zugriff auf Firmendaten oder für abhörsichere Telefonkonferenzen genutzt werden. Die Verbindung zwischen einem Smartphone oder einem anderen Mobilgerät und dem CyphWay wird beispielsweise über einen verschlüsselten Bluetooth-Kanal hergestellt. Wird ein Foto mit einer Handy-Kamera aufgenommen und an einen Kollegen verschickt, dann wird die Datei zuerst an das Extragerät übertragen, dort verschlüsselt und als geschützte Datei wieder zurück gespielt.

(Quelle: Fraunhofer IOSB)

 
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