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EU eröffnet Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität

Dokument: Brüssel, 09.07.2012 14:24 Uhr (EU Redaktionsteam)

Viele EU-Bürger sorgen sich um Sicherheit im Internet. Jedoch nur die Hälfte kümmert sich um entsprechende Gegenmaßnahmen und Sicherheitslösungen. Abhilfe will jetzt die EU-Kommission schaffen.

12 Prozent der Internetnutzer in der EU haben bereits Erfahrungen mit Online-Betrug gemacht, 8 Prozent sind Opfer von Identitätsdiebstahl geworden. Dennoch haben beispielsweise 53 Prozent der User während des vergangenen Jahres keines ihrer Online-Passworte geändert!

„Immer mehr Menschen holen das Meiste aus dem Internet heraus und profitieren von der digitalen Wirtschaft. Deshalb darf es nicht verwundern, dass für sie die Sicherheit von personenbezogenen Daten und Online-Zahlungen oberste Priorität hat. Umso erstaunlicher ist, dass lediglich die Hälfte der Europäer wirksame Maßnahmen ergreift, um sich gegen Cyberkriminalität zu schützen“, erklärte Cecilia Malmström, das für Inneres zuständige Kommissionsmitglied.

Die Eurobarometer-Umfrage wurde unter fast 27000 EU-Bürgern in sämtlichen Mitgliedstaaten durchgeführt. Ergebnisse der Umfrage:

Im März dieses Jahres schlug die Kommission die Schaffung eines Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der Cyberkriminalität vor, das ab 2013 die europäischen Bürger und Unternehmen gegen die zunehmenden Cyber-Bedrohungen schützen soll. Das Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität wird sich vor allem der Bekämpfung illegaler Online-Aktivitäten der organisierten Kriminalität widmen, insbesondere Angriffen auf automatisierte Bankdienstleistungen und auf sonstige finanzielle Tätigkeiten im Internet. Der Aufbau des Zentrums ist am Europol-Sitz in Den Haag voll im Gange.

Interessante Seite für Bundesbürger: www.bsi-fuer-buerger.de

(Quelle: EU-Kommission)
(Foto: Oleg Rosental; pixelio.de)

 
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