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Chemikalien (REACH): Sechs gefährliche Stoffe werden von EU verboten

Dokument: Brüssel, 17.02.2011 12:26 Uhr (JF)

Sechs besonders besorgniserregende Stoffe werden innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre in der EU verboten, sofern nicht einzelne Unternehmen eine Zulassung für deren Verwendung erhalten haben.

Es handelt sich um Stoffe, die krebserzeugend oder fortpflanzungsgefährdend sind, sich in der Umwelt kaum abbauen oder sich in lebenden Organismen anreichern. Wirtschaftsakteure, die diese Stoffe verkaufen oder verwenden wollen, müssen entweder nachweisen, dass sie die Sicherheitsmaßnahmen ergriffen haben, die für eine angemessene Beherrschung der Risiken notwendig sind, oder dass der Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft die Risiken überwiegt. Sofern es Stoffe oder technische Verfahren gibt, die eine praktikable Alternative darstellen, muss zudem ein Zeitplan für die Umstellung vorgelegt werden.

Der heutige Beschluss der Kommission ist das Ergebnis der ersten Phase der Registrierung und Meldung von Chemikalien Dieser Prozess ist Teil von REACH, der europäischen Initiative für eine größere Chemikaliensicherheit.

Im einzelnen handelt es sich um: 5-tert-Butyl-2,4,6-trinitro-m-xylol (Moschus-Xylol), 4,4’-Diaminodiphenylmethan (MDA), Hexabromcyclododecan (HBCDD), Bis(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP), Benzylbutylphtalat (BBP) und Dibutylphthalat (DBP).

(Quelle: EU-Kommission)

Europäische Chemikalienagentur ECHA

 
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