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PRISM liest bei Internet-Servern in den USA mit

Dokument: Washington/Berlin, 07.06.2013 11:35 Uhr (Wirtschaftsredaktion)

Die USA hören mit, lesen mit und sammeln leidenschaftlich Daten von Bürgern - weltweit. Die Datensammelwut der US-Geheimdienste macht vor keinem Medium halt.

Daten von EU-Bürger werden zur Einreise in die USA übermittelt - das ist schon nichts neues mehr. Banken müssen US-Aufsichtsbehörden alle Daten zum Konto aushändigen - auch nichts neues mehr.

Nun hat die Washington Post nach eigenen Angaben ein Geheimdokument zugespielt bekommen, in dem steht, dass die US-Geheimdienste FBI und NSA Server von neun bekannten Internet-Konzernen angezapft haben - und das offiziell mit deren Genehmigung.

Mit dabei seien demnach u.a. Yahoo, Facebook, Google und Microsoft. Brisant: NSA und FBI können die Internetpräsenz von Nutzern überwachen und auf deren Fotos, Videos, Emails sowie Verbindungsdaten zugreifen.

Dem Bericht zufolge läuft das geheime Programm mit dem Namen PRISM seit 2007 und ist seither extrem gewachsen. Mittlerweile liefere es den größten Anteil zum täglichen Geheimdienst-Briefing für US-Präsident Barack Obama.

Und wenn es noch nicht genug ist, parallel berichtet "Guardian" davon, dass die US-Geheimdienste großflächig Telefondaten von Millionen Handynutzern sammeln. Präsident Obama verteidigte die Praxis. Lesen Sie hier mehr auf Guardian.

Artikel bei der Washington Post.

(Quelle: Washington Post/Guardian/AFP)
(Foto: pepsprog/pixelio.de)

 
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