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KW 5/2014 Highlights from The Economist auf FMM-Magazin.de

Dokument: London/Düsseldorf, 28.01.2014 10:49 Uhr (Frank Schulz)

CHINA: Das Leben wird immer härter für ausländische Unternehmen. Diejenigen, die bleiben wollen, müssen sich darauf einstellen. COMPUTERSICHERHEIT: Spam im Kühlschrank. Wenn sich das Internet der Dinge schlecht benimmt.

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Redaktion seit 2007 und Gründer von FMM-Magazin. Erfahrungen in der Finanzindustrie seit 2003 u.a. bei Gruner + Jahr (Financial Times Deutschland) und der OnVista Group.

Economist Cover KW 5

KW 5: China verliert seinen Reiz

Das Leben wird immer härter für ausländische Unternehmen. Diejenigen, die bleiben wollen, müssen sich drauf einstellen.

Vor allem seit die Finanzkrise den Volkswirtschaften der reichen Welt schwer zusetzte, sind multinationale Unternehmen in das Land geströmt; aber der Goldrausch ist vorbei. Eine Verlangsamung des Wachstums, Druck der Regierung, anspruchsvolle Verbraucher und eine wachsende Konkurrenz von lokalen Unternehmen führen dazu, dass multinationale Unternehmen es in China zunehmend schwer haben. Einige ziehen sich bereits zurück.

Nach den Worten von Roberto Goizueta, einem ehemaligen Chef der Coca-Cola Company, war der 15. April 1981 "einer der wichtigsten Tage ... in der Geschichte der Welt." Dieses Datum markiert die Eröffnung der ersten Coca-Cola-Abfüllanlage in China seit der kommunistischen Revolution. Die Aussage war etwas übertrieben, aber nicht absurd. Mao Zedongs katastrophale Politik hatte die Wirtschaft in Scherben hinterlassen. Die Höhepunkte der beliebtesten Sehnsüchte waren die "vier Dinge, die immer rundgehen": Fahrräder, Nähmaschinen, Ventilatoren und Uhren. Die Begrüßung, die Deng Xiaoping, Chinas Anführer ausländischen Firmen gab, war eine Reihe von Veränderungen, die China zu einem der größten und am schnellsten wachsenden Märkte der Welt machte. In den letzten drei Jahrzehnten haben sich die Multis einbetoniert. Nach der Finanzkrise sahen viele Unternehmen in China die Erlösung. Jetzt sieht es so aus, als sei der Goldrausch vorbei.

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KW 5: Computersicherheit - Spam im Kühlschrank. Wenn sich das "Internet der Dinge" schlecht benimmt.

"Das Internet der Dinge "ist eines der Schlagwörter im Jargon rund um die Unterhaltungselektronik.

Die Idee ist, Computer in alle Arten von Produkten wie - Fernseher, Waschmaschinen, Thermostate, Kühlschränke, die nicht traditionell mit EDV ausgestattet sind zu integrieren und mit dem Internet zu verknüpfen. Wenn Sie ein Marketingexperte sind, ist das eine großartige Idee. Die Möglichkeit, das Internet von Ihrem Fernseher aus zu durchsuchen, ihre Waschmaschine vom Büro aus anzuschalten oder ihr Kühlschrank schickt eine E-Mail, um zu sagen, dass der Orangensaft ausgegangen ist, ist ein guter Weg, um mehr Fernsehgeräte, Waschmaschinen und Kühlschränke zu verkaufen. Wenn Sie ein Computer-Sicherheitsexperte sind, ist das ein wenig beunruhigend.

Denn, wie es Besitzern von Desktop-Computern nur allzu gut bekannt ist, hat das Internet einen bidirektionalen Weg. Sobald ein Gerät online ist, sind auch andere als der Eigentümer in der Lage sich zu verbinden und ihre Wünsche abzugeben. Am 16. Januar 2014 sagte eine Computer-Sicherheitsfirma namens Proofpoint, dass sie genau dieses gesehen hatte. Das Unternehmen berichtet von der Existenz einer Gruppe von infizierten Computern, die zumindest teilweise aus intelligenten Geräten, einschließlich Router, Alarmanlagen, Webcams und einem Kühlschrank bestehen würde. Die Geräte wurden dazu verwendet, um Spam und "Phishing" E-Mails zu versenden, die Malware enthielten, um an nützliche Informationen wie Passwörter zu kommen.

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