Berlin/London, 20.09.2017 13:13 Uhr (EU Redaktionsteam)
Estland hat schon sehr früh die Chancen der Digitalisierung erkannt und konsequent umgesetzt. Die estnische Ratspräsidentschaft hat nun auf eine zügige Digitalisierung im EU Energiesektor gepocht.
Wie das Medienportal EURACTIV.com berichtet, haben im Vorfeld eines informellen Treffens der EU-Energie- und Transportminister in Estland am heutigen Mittwoch Politiker und Industrievertreter in Tallinn die e-Energie-Erklärung unterzeichnet. Sie zielt darauf ab, den Energiemarkt verstärkt zu digitalisieren.
Bei dem Treffen, das von der estnischen Ratspräsidentschaft organisiert worden war, unterzeichneten hochrangige Vertreter eine Erklärung, die auf eine tiefergehende Digitalisierung des Energiemarktes abzielt.
In ihr verpflichten sich die Unterzeichner, mit innovativen, digitalen Techniklösungen auf die EU-Klimaziele hinzuarbeiten. Dazu zählen unter anderem eine Maximierung der Energiespeicherkapazitäten sowie die Entwicklung intelligenter Energieeffizienz-Tools. Außerdem soll die Kooperation zwischen öffentlichen Ämtern und Behörden und der Privatwirtschaft gestärkt werden, damit die Verbraucher über digitale Kanäle die besten Strompreise und Energieanbieter finden und auswählen können.
Weitere Informationen lesen Sie auf dem Medienportal EURACTIV.com.
Unsere Redaktion hatte bereits im Oktober 2015 von der konsequenten Umsetzung Estlands im Bereich eGovernment berichtet.
Auch für Deutschland existiert ein E-Government-Gesetz für die Voraussetzungen zeit- und ortsunabhängiger Verwaltungsdienste.
(Quellen: EURACTIV / FMM Redaktion)