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Firmenkredit 4.0: NORD/LB Special Digitalisierung im Firmenkundengeschäft

Dokument: Hannover/Düsseldorf, 19.12.2017 10:12 Uhr (Finanzredaktion)

Die Digitalisierung wird vom Mittelstand als Megatrend wahrgenommen. Dieser Offenheit müssen die Finanzdienstleister im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategien im Firmenkundengeschäft mit ganz konkreten Angeboten begegnen.

Die zweite Runde der digitalen Revolution wird eingeläutet: Nachdem im Privatkundengeschäft das Bezahlen per Handy oder das Überweisen von Geld mit Hilfe einer App bereits für viele zum Alltag geworden ist, wird nun auch das Corporate Banking von der Digitalisierungswelle erfasst. Schließlich wollen Geschäfts- und Firmenkunden gleichfalls moderne und onlinebasierte Angebote nutzen können. Das setzt die deutschen Banken weiter unter Druck. Zum einen, weil ihre Bruttoerlöse in diesem für sie sehr wichtigen Segment seit 2011 von 35 Milliarden Euro auf zuletzt 30 Milliarden Euro zurückgegangen sind - so die Schätzungen der Autoren der aktuellen Roland Berger-Studie "Corporate Banking 2020“. Zum anderen muss nun verstärkt in Branchen- oder Themenplattformen im Internet investiert werden. Doch wie bei vielen anderen Entwicklungen im Onlinegeschäft ist der Aufbau digitaler Ökosysteme ebenfalls mit zahlreichen Fragezeichen verbunden.

Roland Berger Studie Corporate Banking 2020
Quelle: Roland Berger Studie Corporate Banking 2020

Digitalisierung Projekte der NORD/LB

Im November 2015 gründeten die Dieter von Holtzbrinck Ventures GmbH, eine Tochtergesellschaft der Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH, und die Norddeutsche Landesbank (NORD/LB) ein Gemeinschaftsunternehmen zum Aufbau von Geschäftsmodellen im Bereich innovativer Finanztechnologie (FinTech). Das Unternehmen mit Sitz in Köln stellt als unabhängige Venture-Capital-Gesellschaft jungen Unternehmensgründern nicht nur Eigenkapital und Medialeistungen in den Titeln der Verlagsgruppen zur Verfügung, sondern bringt auch das spezifische Fachwissen der beiden Gründungsgesellschafter aus der Finanz- und Medienwirtschaft in diese ein. Inzwischen ist das Portfolio des Joint-Ventures auf sieben Unternehmen angewachsen.

Beispiele von FinTechs

entrafin ist auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) spezialisiert und ermöglicht Abnehmern und Lieferanten, über das Handelsportal Geschäfte direkt abzuwickeln. Dabei fungiert entrafin als Zwischenhändler und gewährt den Abnehmern längere Zahlungsziele bei voller Ausnutzung des Skontos, ohne Sicherheiten, in Echtzeit und günstiger als der Kontokorrent-Kredit der Hausbank.

optiopay erlaubt die Wahl zwischen Cash oder Gutschein: Über die Auszahlungsplattform können Zahlungsempfänger anstehende Auszahlungen flexibel verwalten und diese im Wert sogar noch erhöhen. Dabei stehen dem Empfänger über 120 renommierte Partner optional zur Verfügung.

nextdigitalbanking bietet eine für Banken, Versicherungen und FinTechs optimierte Technologie-Plattform mit der Kunden diverse Schnittstellen nutzen können. Die NDGIT-FinTech-Plattform bildet damit das technologische Rückgrat für neue Anwendungen und IT-Landschaften in Banking und Insurance.

LIQID ist ein digitaler Vermögensverwalter, der seinen Kunden Zugang zu einem der renommiertesten Investment-Teams in Deutschland bietet: der Vermögensverwaltung der Familie Harald Quandt. Bei LIQID steht diese Expertise nun auch Anlegern mit geringeren Vermögen zur Verfügung – kostengünstig und digital.

Die tradico AG hat sich auf branchenübergreifende Finanzierungslösungen für Unternehmen spezialisiert. tradico ermöglicht Unternehmen die Finanzierung ihres Umlaufvermögens vom Wareneinkauf bis zum Warenabsatz.

Hier geht es zum NORD/LB Special Digitalisierung.

(Quelle: NORD/LB)

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